Das Maß aller Dinge, für Hersteller Lexus ist es der BMW 5er. Von Beginn an war für den Lexus GS 450h die Zielrichtung entsprechend klar:

© Lexus
Stattlicher Sprinter: Der 343 PS-Bolide schafft es in 5,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h
Geräumig, dynamisch und dank Hybridantrieb sehr sparsam sollte der neue 5er- Rivale sein, und nach unseren ersten Testeindrücken sitzt der 343 PS starke Spritknauserer dem bayerischen Mittelklassevorbild nun bedrohlich im Nacken.
Dessen Normverbrauch liegt bei 8,9 l/100 km, somit wird schnell klar: Am spannendsten ist die Hybridvariante GS 450h mit 343 PS und nur 5,9 l Durchschnittsverbrauch. Diesen Wert haben wir zwar im Praxistest mit 7,8 Litern deutlich übertroffen, der Hybrid blieb damit jedoch in der üblichen Differenz zwischen Herstellerangaben und Praxisverbrauch – samt Vollgasanteil und Beschleunigungsorgien. Somit beweist der GS 450h jene Effizienz, die man von einem Hybridauto erwartet, und das zu einem angemessenen Preis: etwa 53.000 Euro. Das Vorgänger- Modell ist mit gut 60.000 Euro erheblich teurer (und schluckt 23 Prozent mehr Sprit).
Mehr noch: Der Lexus GS 450h wird im Vergleich zur künftigen Konkurrenz BMW ActiveHybrid 5 und Audi A6 Hybrid bei ähnlichen Fahrleistungen sparsamer und günstiger sein. Innen bietet der Lexus GS etliche Hightech-Features: eine geruchskillende Klimaanlage mit Nano-Technologie, Allradlenkung, mit 12,3 Zoll das bislang größte in einem Serienfahrzeug angebotene LCDDisplay sowie eine Highend- Anlage von Mark Levinson mit gewaltigen 835 Watt und 17 Lautsprechern. Vier Personen genießen den Konzertsaal auf Rädern umso mehr, da der Japaner im Innenraum überall zugelegt hat. Und auch das Kofferabteil ist dank kompakterer Akkus um 60 Prozent gewachsen.
RALF SCHÜTZE
motoso.de


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