Nun wird er auch in Deutschland zu haben sein – der erste Diesel-Hybrid Peugeot 3008 Hybrid4.

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Peugeot 3008 Hybrid4
Mit einem Einstandspreis von 34.150 Euro für die Variante Hybrid4 99g mit nur 99 Gramm Kohlendioxid pro Kilometer liegt der Hybrid etwa 2500 Euro oder sieben Prozent oberhalb des Preises für den „normalen“ Familien-Crossover 3008. Da die Hybridversion etwa ein Drittel weniger verbraucht, dürfte sich der höhere Preis für den Hybridantrieb nach rund 65 000 Kilometern bezahlt gemacht haben.
Die Franzosen bieten den Diesel-Hybrid auch in einer besser ausgestatteten Version an, bei der zum Beispiel auch die Navigation und 17-Zoll-Leichtmetallräder zum Lieferumfang zählen. Der Preis liegt dann bei 36 150 Euro.
Diese erstaunlich niedrigen Werte für ein Fahrzeug mit 4,37 Metern Länge und großzügigem, komfortbetonten Innenraum für vier bis fünf Personen entstehen durch die bisher einzigartige Kombination eines 120 kW / 163-PS-Dieselmotors an der Vorderachse mit einem 27 kW / 37 PS-Elektromotor an der Hinterachse, obwohl der 3008 Hybrid mit den zusätzlichen Elementen mit rund 1,8 Tonnen Leergewicht noch einmal 150 Kilogramm mehr wiegt als der 3008. Die Zuladung liegt bei maximal 437 Kilogramm.
Flott bewegen lässt er sich auch. Nach 8,5 Sekunden passiert er die 100-km/h-Marke und erreicht 191 km/h. Um diese Werte zu erreichen, muss man allerdings beide Antriebe voll zupacken lassen. Dann steht eine Systemleistung von rund 200 PS zur Verfügung. Um die abzurufen, gibt es zwei Fahrmodi: entweder „Auto“ für das elektronische Regeln des Antriebs bis hin zum Vollgas oder „Sport“. Die beiden weiteren Fahrprogramme heißen „ZEV“ für Zero Emission Vehicle fürs rein elektrische Fahren und „4WD“ für das Zuschalten der Hinterachse von Hand.
Im ZEV-Modus rollt der 3008 Hybrid fünf bis sechs Kilometer weit. Bei 60 km/h schaltet sich aber in jedem Fall der Diesel ein. „4WD“ bietet eine geregelte Traktion an allen vier Rädern, entweder auf Knopfdruck oder bei Bedarf. Das System schaltet sich allerdings bei 120 km/h ab und überlässt Traktion wie Stabilisierung dann dem ESP-System.
Auffälligster Unterschied im Innenraum sind die zusätzlichen Instrumente und Anzeigen über dem Display für Navigation und Infotainment, wenn die Navigation an Bord ist. Dort kann man sich ständig den Fluss der Energie und der Kräfte darstellen lassen. Und an die Stelle des Drehzahlmessers im Blickfeld des Fahrers tritt ein Rundinstrument, das auf einen Blick zeigt, ob man wirtschaftlich fährt oder sogar gerade im Schubbetrieb die Fahrbatterie lädt.
Beim Fahren selbst liefert der Antrieb nach dem geräuschlosen Dahinrollen beim Start kein besonderes Erlebnis. Das besonders ruckfrei und schnell arbeitende Start-Stopp-System kennt man ja auch schon vom 3008 und anderen Peugeots. An die automatisierte Sechs-Gang-Schaltung muss man sich aber erst gewöhnen. Bei Vollgas fallen die Schaltrucke überdeutlich aus. Aber man kauft ja keinen Hybrid, um Vollgas zu fahren. Beschleunigt man sanft, verschleifen sich auch die Übergänge. Aber das Schalten selbst braucht seine Zeit. Dafür weiß man, dass solch ein Getriebe billiger kommt als eine Vollautomatik und den Verbrauch im Vergleich zum Handschalter nicht vergrößert.
ampnet/Sm
motoso.de


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