So wichtig eine Bundestagswahl für die politische Zukunft Deutschlands ist, es gibt auch unterhaltsame Aspekte - zum Beispiel der Kanzlerkandidat Horst Schlämmer oder die Wahl-Versprecher der Politiker.

© dpa
Hape Kerkerlin alias Horst Schlämmer, der in seinem Film „Isch kandidiere“ Bundeskanzler werden will.
Kandidat im Kino
Horst Schlämmer wäre neben Frank-Walter Steinmeier wohl der größte Konkurrent von Angela Merkel bei der Wahl zum Bundeskanzlerin. Allerdings geht der Kanzler-Kandidat der Partei HSP nur auf der Kino-Leinwand auf Stimmenfang: Hape Kerkerling spielt in dem Film „Isch kandidiere“ den aufstrebenden „Nachwuchs“-Politiker aus Grevenbroich, der als Bundeskanzler das Land retten möchte. Sein Wahlprogramm beinhaltet unter anderem: Schönheits-OPs zahlt die Krankenkasse und der Bundeshaase wird als neues Wappentier eingeführt.
Versprecher der Politiker
Kein ernstzunehmendes Wahlprogramm
Gescheitert vor dem Bundeswahlausschuss sind einige Parteien, die bei der Bundestagswahl antreten wollten, so zum Beispiel die Anarchistische Pogo-Partei Deutschlands (APPD), die Raucherpartei, die Bergpartei oder die von der Satirezeitschrift Titanic initiierte "Die Partei“. In ihrem Wahlprogramm forderte die APPD unter anderem ein Recht auf Arbeitslosigkeit und Sex auf Krankenschein. Die Bergpartei will das Verteidigungsministerium in ein Zwischennutzungs- und Querfinanzierungsministerium umwandeln sowie für jeden Baum, der gefällt wird, ein Auto einschmelzen. Ob es an diesen Forderungen liegt, dass der Bundeswahlausschuss entschied, dass diese Parteien kein ernstzunehmendes Wahlprogramm vorgestellt hatten?
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