Potsdam - Passen einem die realen Politiker nicht, wählt man fiktive. So räumte die Kunstfigur „Horst Schlämmer“ alias Hape Kerkeling bei der Bundestagswahl in Potsdam zehn Stimmen ab.

© Dpa
Werbung macht sich bezahlt: Ein Plakat wirbt in Grevenbroich für den Film "Horst Schlämmer - Isch kandidiere!".
Hape Kerkeling hat (mal wieder) den Nerv der Zeit getroffen. Mit seiner Kunstfigur Horst Schlämmer und dessen HSP-Partei hat er doch tatsächlich Wähler mobilisieren können. Was als Scherz zum Film „Isch kandidiere" begann, wurde jetzt ernst.
Denn wie die Märkische Allgemeine Zeitungin ihrer Onlineausgabe berichtet, schrieben etwa zehn Wähler selbstständig den Namen „Horst Schlämmer“ und die HSP auf den Wahlzettel und kreuzten sie dann auch an. „Die haben das wohl wirklich ernst genommen“, vermutete der Potsdamer Stadt-Statistiker Reiner Pokorny.
Karte wird geladen...




Empfehlen Sie diesen Artikel Ihren Freunden und Bekannten!
Bitte berichtigen Sie oben aufgeführte Fehler und klicken danach noch einmal auf den Absenden Button.
Bitte setzen Sie sich mit der technischen Abteilung in Verbindung.
Nicht alle Aufgaben konnten abgearbeitet werden.