Laut repräsentativer Studie

Deutsche Jugendliche haben zu wenig Freizeit

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Nürnberg - Das Marktforschungsinstitut GfK hat eine weltweite Studie zum Thema "Menge der Freizeit" durchgeführt. So hat Deutschland im internationalen Vergleich abgeschnitten.

Die Deutschen sind mit der ihnen zur Verfügung stehenden Freizeit zum Großteil zufrieden - und liegen einer Studie zufolge damit auch im internationalen Vergleich weit vorne. Nur in den USA, Großbritannien und Kanada bewerten die Menschen die Menge an freier Zeit noch positiver. Belgien liegt mit Deutschland gleichauf, wie das Marktforschungsunternehmen GfK am Montag in Nürnberg mitteilte.

Demnach ist hierzulande gut ein Fünftel aller Menschen voll und ganz mit der Menge an Freizeit zufrieden. 44 Prozent stufen sich als zufrieden ein, 17 Prozent bewerten ihre Situation neutral. Im Gegensatz dazu sind 13 Prozent der Bevölkerung nicht besonders zufrieden mit ihrer unverplanten Zeit, 4 Prozent sind regelrecht unglücklich. Vor allem Jugendliche haben das Gefühl, viel zu wenig Freizeit zu haben. Über alle Altersgruppen hinweg ist der Anteil der Unzufriedenen in Russland, Japan und Brasilien am höchsten.

Für die repräsentative Studie wurden rund 27 000 Menschen ab dem Alter von 15 Jahren in 22 Ländern online oder persönlich befragt.

dpa

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