Miese Masche

Phishing-Mails: Namen realer Anwälte werden missbraucht

Brandenburg - Es ist eine ganz miese Masche: Online-Kriminelle missbrauchen in Phishing-E-Mails derzeit massenhaft die Namen realer Anwaltskanzleien.

Mit fingierten Vorwürfen zu illegalen Downloads von Filmen oder Musik wollen sie die Empfänger dazu bringen, einen E-Mail-Anhang im zip-Format zu öffnen. Wer das tut, holt sich aber Viren auf den Rechner, warnt die Verbraucherzentrale Brandenburg.

Grundsätzlich sei es zwar möglich, Abmahnungen nicht nur per Post, sondern auch per Mail zu erhalten. Dann müsse die angebliche Urheberrechtsverletzung aber schon direkt in der Mail präzise und ausführlich geschildert werden, um die gesetzlichen Vorgaben zu erfüllen. Ein zip-Anhang, den laut Verbraucherschützern zudem kein Anwalt versenden würde, träfe die Vorgaben ganz sicher nicht. In den Phishing-Mails bleiben die Kriminellen ganz bewusst vage, um auf den Anhang verweisen zu können. Empfänger sollten dubiose Mails mit zip-Anhängen direkt löschen.

dpa

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