Staatsschutz ermittelt

Molotow-Anschlag gegen den Reichstag

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Brandfleck am Eingang zum Reichstag: In der Nacht hatte ein bislang Unbekannter einen Brandsatz geworfen. 

Berlin - Ein unbekannter Täter hat in der Nacht zum Montag einen Molotow-Cocktail gegen den Reichstag geworfen. Ein mögliches Motiv ist noch unklar. Der Staatsschutz ermittelt.

Ein Unbekannter hat einen Brandanschlag auf das Reichstagsgebäude in Berlin verübt, den Sitz des Bundestages. Nach Polizeiangaben warf er in der Nacht zum Montag einen Brandsatz auf einen Eingangsbereich und hinterließ Flugblätter. Es entstand nur geringer Sachschaden, weil die mit brennbarer Flüssigkeit gefüllte Flasche nur kurz entflammte und dann selbst erlosch. Verletzt wurde niemand, die Hintergründe sind unklar. Der Staatsschutz ermittelt. Laut Polizei werden die Flugblätter nun ausgewertet. Wie die „Berliner Morgenpost“ berichtet, wird darin gegen die Zuwanderung von Ausländern polemisiert. Dazu äußerte sich die Polizei nicht.

Das Gebäude wurde nicht zum ersten Mal Ziel eines Anschlags. Im Jahr 2000 hatte ein Mann mit einem Auto eine gepanzerte Glastür gerammt. Dann versuchte er, das Auto in Brand zu stecken. Die Tat wurde in letzter Minute verhindert. Vor Gericht zeigte sich später, dass der Mann Politiker auf sich aufmerksam machen wollte.

dpa

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