Keine Entwarnung, aber:

Wasserstände in Hochwassergebieten gehen zurück

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Eine Bank in einem von der Alster überfluteten Garten in Hamburg-Duvenstedt.

Hamburg/Kiel  - Die Lage in den Hochwassergebieten in Hamburg und Schleswig-Holstein beruhigt sich weiter. Für eine Entwarnung ist es aber immer noch zu früh.

Die Wasserstände in den überschwemmten Gebieten von Hamburg und Schleswig-Holstein sind in der Nacht zum Freitag weiter zurückgegangen - für eine Entwarnung ist es aber immer noch zu früh. Leicht sinkende Pegelstände verzeichneten die Rettungskräfte etwa in Bad Bramstedt, Schmalfeld und in Kellinghusen, wie die zuständigen Regionalleitstellen der Feuerwehr sowie das Technische Hilfswerk (THW) im Kreis Segeberg am Freitag berichteten.

Jedoch waren weiter viele Straßen in Kellinghusen am frühen Freitagmorgen überschwemmt und nicht befahrbar, sagte ein Sprecher der Feuerwehr. Vorsorglich seien deshalb zwei geländefähige Krankenwagen in den Ort gebracht worden, um die medizinische Versorgung der Bevölkerung gewährleisten zu können.

Nach tagelangem Dauerregen hatten viele Flüsse in Schleswig-Holstein und Hamburg extrem hohe Pegelstände erreicht. In Hamburg blieben die Wasserstände laut Feuerwehr in der Nacht zum Freitag weitgehend stabil. Im nordöstlichen Stadtrand seien am Alsterverlauf die Pegelstände innerhalb der vergangenen 24 Stunden teilweise um 20 bis 30 Zentimeter zurückgegangen.

Auch im Kreis Segeberg ist dem THW zufolge "Erleichterung zu spüren", wie Sprecher Florian Gottschalk sagte. Während das Wasser inzwischen leicht zurückgehe, zeichne sich mit der zunehmenden Kälte aber ein weiteres Problem für die Helfer und Betroffenen: "Wenn der Frost die nächsten Tage anhält, könnte er unsere Wasserpumpen in Mitleidenschaft ziehen oder die Wassermassen in Eis-Seen verwandeln."

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