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Tolles Programm mit viel Musik, spritzigen Vorträgen und schmissigen Tänzen bei Germania-Sitzung in Seligenstadt

Germania feierte im Piratennest

Seligenstadt (Bo) - Unter dem Motto „Närrisches Piratennest Germania“ präsentierte der Gesangverein Germania im ausverkauften Riesensaal wieder einmal einen Höhepunkt der Seligenstädter Fastnacht und entfachte ein Feuerwerk an närrischer Stimmung.

© Hampe

Als „Piraten der Karibik“ begeisterte das Männerballett der Germania sein närrisches Publikum mit einem schmissen Tanz.

Die exzellent vorgetragenen lustigen Büttenreden, die gekonnt intonierten Lieder und schmissigen Tanzeinlagen rissen das Publikum von den Sitzen. Der Saal war als Piratennest mit Piratenbildern, Seekarten und schwarzen Totenkopf-Flaggen an den Wänden geschmückt. Die Tischdekoration aus dem Schatz der Piraten und die Bühne, als Deck eines Piratenschiffes meisterhaft unter der Anleitung von Joachim Rühl und Ehrentrud Paschold dekoriert, versetzten die Mitwirkenden und das Publikum in die Welt der Pirates of the Caribbean.

Mit Witz und Charme, manchmal auch mit spitzer Zunge, moderierten Roland Wolf und Gerhard Kemmerer, in ihrer bekannten pointenreichen professionellen Art die Sitzung, die von Robert Hösbacher stimmungsvoll musikalisch begleitet wurde.

© HampeLang anhaltenden Applaus heimste der kleine Chor der Germania mit dem Lied „Männer mag man eben“ und einem lustigen Teilstück aus dem „Gastronom der Oper“ ein.

Nach der Begrüßung der Gäste durch Roland Wolf und Gerhard Kemmerer zog als erster Programmpunkt des Abends der „Vater-Sohn-Tochter-Bekannte-Chor“ ein, der sich nach und nach zum „Vater-Sohn-Tochter-Mutter-Onkel-Tante-Verwandte-Bekannte-Chor“ entwickeln sollte. Mit zwei lustigen und hintergründigen Liedern erweckten die jungen Leute dieses Chores Hoffnung, als aktive Sängerinnen und Sänger bei der Germania mitzumachen. Voraussetzung: Die Sänger bekommen „Quell-Kartoffel und dup-dup“. Im Anschluss daran trat Joachim Bergmann als Protokoller des Vereins in die Bütt und hielt in launigen Reimen einen lustigen Jahresrückblick, der in trefflicher Weise Begebenheiten wiedergab, die Viele zum Schmunzeln und Lachen brachte.

© HampePiraten wo man hinsah: Die Sitzung der Germania Seligenstadt im Riesensaal war restlos ausverkauft.

Die Mini-Garde der TGS zeigte eindrucksvoll ihr tänzerisches Können unter Leitung von Sonja Zöller und Ann-Sophie Walter. Das Prinzenpaar, Prinz Peter-Marzellin I. (Eiles) und Prinzessin Julia (Wolfring) mussten sich, nach ihren vorangegangenen närrischen Ansprachen, einigen Hänseleien hingeben. So musste Prinz Peter am Klavier das Wallfahrtslied von Marcellinus und Petrus vorspielen, wozu das Publikum den von Roland Wolf umgeschriebenen Text mit dem Titel „Oh holdes Prinzenpaar“ begeistert mitsang. Prinzessin Julia, Ihres Zeichens Chirurgin, musste, anhand eines Plastikskeletts unter anderem erläutern, wo der Lachmuskel versteckt ist. Das Prinzenpaar hat seine Prüfungen mit Bravour bestanden!

Der Frauenchor der Germania (Leitung Jutta Heilmann) steigerte die Stimmung mit einem Potpourri von Seemannsliedern, mit den Solistinnen Karin Weber und Getrudis Vollmer und brachte damit das närrische Piratenpublikum in die richtige Seemanns-Stimmung. Der Applaus war grandios. Dann stieg ein neuer Germane in die Bütt: Peter Seitz erzählte in seinem bekannten launigen Stil in lustigen Reimen, wie er an der letzten Germania-Fastnacht zum Germanen geworden ist. Und versuchte verzweifelt zu erläutern, warum er es bis heute noch nicht wagte, in die Singstunde zu kommen...

© HampeSorgte für Riesengaudi: Das „Gstanz'l“

Als nächster Höhepunkt des Abends trat der Kleine Chor der Germania mit dem Lied „Männer mag man eben“ und einem lustigen Teilstück des „Gastronom der Oper“ (Piraten) von Friedhelm Bloos (musikalischen Begleitung Hugo Bergmann) auf. Die Leitung hatte Friedhelm Bloos. Die Solisten waren: Günter Paschold, Hans-Werner Hubert, Franz-Josef Schließmann, Gerhard Kemmerer, Joe Garrecht, Robert Rühl, Jochim Bergmann, Hubert Massoth, Günter Wolf, Janina und Mareike Wolf. Der Applaus wollte nicht enden, ebenso wie bei dem Auftritt vom „Gstanz´l“ nach der Pause. Gerhard Kemmerer und Joe Garrecht warteten mit allerlei Weisheiten über die Gegebenheiten in und um die Stadt auf. Immer wieder super anzuhören, wie sie die lokalen Ereignisse in Wort und Gesang zu Gehör bringen.

Als „Pirates of the Caribbean“ verzauberte danach das Männerballett der Germania die Narrhalla. Captain Sparrow und seine Mannen begeisterten mit der tollen Tanzaufführungen die Anwesenden (einstudiert von Nicole Fecher und Anja Kops). Eine beeindruckender Auftritt, die mit brausendem Applaus belohnt wurde.

Nach einem vom Publikum bejubelten hintergründigen Vortrag von Gerhard Kemmer über die Paragraphenreiterei, immer wieder lustig unterbrochen von Roland Wolf, kamen als weiterer Höhepunkt, die Fastnachtsänger der Germania unter der Leitung von Florian Hauck auf die Bühne. Sie seien die Piraten aus der Südsee und wollen nun das kleine Städtchen hier am Main in Piratenhand bringen, die Fähre kapern und die Lügenbank in ihren Besitz nehmen.

Roland Wolf und Wolfgang Wurzel diskutierten in bekannter witziger Weise mit Uwe Czupalla und Norbert Zöller - und die 18 Sänger stimmten mit ihren Liedern ein Die Solisten waren Roland Wolf, Uwe Czupalla und Norbert Zöller. Das Publikum im Saal wurde mitgerissen und so sangen bald alle gemeinsam.

Der diesjährige Zellhäuser Prinz Björn I. (Schubarth) und das Germaniamitglied Dominik Rühl begeisterten mit ihren Freunden als Männerballett. Danach leiteten Roland Wolf und Gerhard Kemmerer mit der musikalischen Begleitung von Robert Hösbacher über in das Finale mit allen Aktiven des Abends auf der Bühne. Es war wieder ein großartiger Fastnachtsabend.

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(33.1)%Helau, bitte was? Mich interessiert die Fastnachtszeit nicht.

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