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Jugendsitzung des Freundeskreises für Turnen und Fastnacht vor vollem Haus in der SKV-Halle

Junge Piraten schwingen die Säbel

Hainhausen - Die jungen Piraten des Freundeskreises für Turnen und Fastnacht 2011 sind nicht nur Schiffsjungen und -mädchen. Sie stehen den Erwachsenen in Können und Humor nicht nach. Das bewiesen sie in der Jugendsitzung in der SKV-Halle vor ausverkauftem Haus.

© p

Temperamentvoll: Die „Blackbeards Crew“ tanzt vor dem Piratenschiff des Freundeskreises.

Hochkarätige Einzelbeiträge, Gesang und anspruchsvolle Tanzeinlagen wechselten einander ab. Die Moderation durch Anna Eser, Nina Seum und Max Quell wirkte erfrischend und routiniert zugleich. Alle drei sind seit Jahren in der Jugendfastnacht aktiv - früher bei der TGS Jügesheim, jetzt im Freundeskreis.

Als jüngste Tanzgruppe wirbelten die „Wasserflöhe“ über die Bühne, quirlig wie ihre Namensgeber. Anja Roth und Sabine Quell schafften es, die Flöhe zu bändigen. Anja Roth, unterstützt von Max Quell, studierte auch den Paartanz mit Maike Spitzer und Tim Deckert ein, die mit einer fetzigen Choreografie Groß und Klein begeisterten. Svenja Spitzer zeigte sich als Solotänzerin musikalisch wie tänzerisch in Topform. Für ihre anspruchsvollen Passagen, einstudiert mit Trainerin Christina Michel, erhielt sie immer wieder Zwischenbeifall. Auch sie wurde nicht ohne Zugabe von der Bühne entlassen. Die Säbel schwingende „Blackbeards Crew“ rundete den Tanzreigen ab. Die zehn Kinder in ihren farbenprächtigen Kostümen boten abwechslungsreiche Tanzkunst. Anna Eser und Silke Deckert zeichneten als Trainerinnen verantwortlich.

Akrobatische Matrosen

Viel Beifall erhielten auch die „Girlz“ Anna Werle, Lena Szabu und Nina Elmas, alle aus Weiskirchen, die in den letzten Wochen bereits in mehreren Veranstaltungen zu erleben waren. Ihren akrobatischen Matrosentanz hatten die drei Mädchen selbst einstudiert.

Familienleben und Pubertät waren die bestimmenden Themen der Büttenreden. Lachsalven bei Jugendlichen und Erwachsenen zeigten, dass hier Nägel auf den Kopf getroffen wurden. Julian Grimm und Lars Matthes berichteten, wie man sich listig den mütterlichen Arbeitsanforderungen entziehen kann. Max Eser, in voller Snowboardmontur, erzählte von der Familien-Skifreizeit: Als er sprachlos seiner Angebeteten gegenüber stand, der Vater aber zum völlig falschen Zeitpunkt einen auf Männergemeinschaft machte, lief das Fass über. Das gemeinsame Lied vom Ameisenbär rettete die peinliche Situation. Das Publikum sang begeistert mit.

© pMaike Spitzer und Tim Deckert begeisterten als Tanzpaar.

Die „Söhne Rodgaus“ unter Leitung von Markus Schlaich gaben einen Einblick in die Projekttage der Schule. Dennis Wehrle, Luke und Max Engelmohr, Marius Schlaich, Valentin Hahn und Till Eser zeigten, was Lehrern einfällt und Schüler nicht mögen. Ihr A-cappella-Gesang provozierte Beifallsstürme. Die Unentschlossenheit junger Damen bei der Bestellung im Eiscafé schilderten Kristin Friedrich, Nina Rudolph und Jule van der Meer. Wie schwierig es sein kann, sich auf ein gemeinsames Vortragsthema zu einigen, zeigte die Gruppe „Sixpack“ mit Bravour. Lars Mathes, Leon Brehler, Max Eser, Moritz Schlaich, Pelle Rauch und Tom Odak überzeugten mit schauspielerischem und turnerischem Können. Gesanglich wurden die pubertären Gefühle in Einklang gebracht. Die Stimmung brodelte, als die U 25, der Nachwuchs der Guggemusik, in die Halle einzog. Die Klänge gingen dem Publikum durch Mark und Bein. Mit diesem Nachwuchs ist ihren Ausbildern Silke Seum, Michael Weimer und Franziska Mahr vor der Zukunft nicht bange.

Vor dem Finale wurde Sabine Quell als Organisatorin der Jugendfastnacht geehrt, stellvertretend für die vielen Helfer/innen im Hintergrund. In wenigen Monaten war es gelungen, mit viel Ideen und Übungsfleiß eine überzeugende Jugendsitzung auf die Beine zu stellen.

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(33.1)%Helau, bitte was? Mich interessiert die Fastnachtszeit nicht.

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