Lämmerspiel (hov) - Mit Sonne lacht sich’s leichter. Da ging es den Scharen am Straßenrand nicht anders als den Tollitäten.

Videobeschreibung (+Laufzeit oder Datum siehe Original).
Kein Wunder also, dass Lämmerspiels Prinz Matthias I. nebst Gattin und Prinzessin Natalie I. angesichts der gnädigen acht Grad gleich hinter dem Ortseingang schon strahlend auf der Straße tanzte, als der Fastnachtszug noch lange auf sich warten ließ.
Für mächtig Stimmung sorgten dabei die immer wieder in die Zugabfolge eingestreuten Musiker, wie etwa die „Firedrums“ des MKV, der Fanfarenzug der Steinheimer Prinzengarde oder die Guggemusiker aus Rüsselsheim.
Politisch wurde die Freiwillige Feuerwehr Lämmerspiel und nahm die Eurokrise auf die Schippe. Und auch der Himmel beschäftigte das Narrenvolk nicht alleine in der Kerchkurv - die Mühl-Hausener Künstlergruppe demonstrierte, in Hexenkostüme gewandet: „Fluglärm ist Sch..., wir fliegen leise“ und forderte: „Für Hexen kein Nachtflugverbot!“
Die karnevalistischen Würdenträger von MKV, KaKaM, Sonnau und Narren aus der Nachbarschaft grüßten eifrig; ebenso natürlich der LCV selbst. Nur die Dietesheimer Kolping-Kappenträger mussten zu Fuß gehen; ihr Wagen wollte nicht, wie sie wollten. Fazit vieler Zuschauer gestern: Der Zug erwies sich qualitativ, getragen vom Gleichgewicht zwischen Fuhrwerken und Fußgruppen, wieder einmal als ein Höhepunkt hiesiger Fastnacht.
Und während noch bis in den Abend Tausende Narren den Ortskern fest im Griff hatten und den letzten Tag der Kampagne feierten, mussten andere noch arbeiten. Acht Bauhof-Mannen waren sowohl am Rosenmontag in Mühlheim als auch gestern in Lämmerspiel im Einsatz, um Besen und Kehrmaschinen walten zu lassen. Und auch für die Polizei gab es Arbeit. Sprecherin Andrea Ackermann fasst zusammen: einige Platzverweise, zweimal Ausnüchterungszelle, eine vorläufige Festnahme wegen Verdachts auf gefährliche Körperverletzung.
Rubriklistenbild: © op-online.de/BackDas Voting ist beendet. Es wurde wie folgt abgestimmt:



Empfehlen Sie diesen Artikel Ihren Freunden und Bekannten!
Bitte berichtigen Sie oben aufgeführte Fehler und klicken danach noch einmal auf den Absenden Button.
Bitte setzen Sie sich mit der technischen Abteilung in Verbindung.
Nicht alle Aufgaben konnten abgearbeitet werden.