An der Vielfalt der Kostüme beim Fastnachtszug konnte man sich kaum sattsehen.
Alle Bilder vom Umzug durch Jügesheim
Mit einem riesigen Piratenschiff eroberte der Freundeskreis für Turnen und Fastnachter die Stadt. Aus allen Rohren feuerten die Freibeuter glänzende Konfettistreifen. Eindruck machte auch das fahrende Dschungelcamp der TG Hainhausen. Nicht zu überhören war der Prinzenwagen der 1. Dietzenbacher Tanzgarde, dessen Lautsprecher der Guggemusik „Druff Kapell“ lautstark Konkurrenz machte.
Dennoch hatten die Kinder am Straßenrand alle Hände voll zu tun, ihre Taschen und Tüten zu füllen. Neben Bonbons in durchweg guter Qualität und jeder Menge an Popcorn (fliegt gut und tut beim Aufprall nicht weh) regnete es auch ungewöhnliches Wurfmaterial: Babyschnuller, Deko-Blumen aus Rattan oder DVDs. Die Kegel-Hexen der Gruppe Staudt verteilten Primeln am Straßenrand und die Elferräte der TGM SV hielten Hochprozentiges in Einwegspritzen parat, damit ja kein Tropfen verschüttet wird. Trinkbrei für Babys gab’s gleich von mehreren Gruppen. Die TGS-Elfer nahmen Rücksicht auf die alternde Gesellschaft und verteilten Grußkarten: „Zum 100. Geburtstag die besten Wünsche.“
Die kleinste Fußgruppe waren „die zwei Übriggebliebenen“des Kostümverleihs Hilge aus Hainhausen: Dana und Erich Jäger wirbelten als Clowns durch die Giesemer Gassen und hatten jede Menge Spaß dabei. Nur von ein, zwei Gruppen im Zug hätte man sich mehr Temperament und ansteckende Freude gewünscht. Was dort an Ausstrahlung fehlte, machten drei Musiker am Schluss des Zuges wett: Das Trio „Aegri Somnia“ begeisterte mit Trommeln, Dudelsack und Tänzen.



© WolfGolden und goldig: Die „Sunny Girls“ der TGS-Gruppe Konni Walter.






































© WolfSchön schräg und voller Temperament: Das Trio „Aegri Somnia“ vor der Rodgau-Passage.
© WolfAls Popcorntüten liefen „Wolf und seine Freunde“ im Umzug mit. Sie verteilten - natürlich - Popcorn.

