629.07.1029.07.10|Allgemein|1 Kommentar
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Es gibt Nächte im Robert Johnson, die sind einfach perfekt. Aus den Boxen wummern satte Bässe, auf dem Floor schlägt totale Begeisterung in völlige Ekstase um und über dem Main geht langsam die Sonne auf. Von Denis Düttmann

© Sauda
Ata Macias (links) und Oliver Bauer verzichten auf ein ausgefeiltes Marketingkonzept und haben dennoch Erfolg. Schon wieder gehört das Robert Johnson im Offenbacher Nordring zu den besten Clubs der Welt. Dieses Jahr belegt die Kult-
Es gibt Nächte, da werden im Robert Johnson nicht einfach Partys gefeiert, da wird ein Hochamt der elektronischen Musik zelebriert. Es sind Nächte wie diese, denen der Club im Offenbacher Nordring seinen legendären Ruf zu verdanken hat. Der kleine Laden zwischen Hafen und Kaiserlei gehört zu den angesagtesten Clubs der Welt.
Die renommierte britische Kultur-
Seit 1999 treffen sich jedes Wochenende Liebhaber intelligenter elektronischer Musik im Robert Johnson. „Am Anfang waren wir schon skeptisch, ob die Leute überhaupt zum Feiern nach Offenbach kommen“, sagt Ata Macias, der den Club gemeinsam mit Sebastian Kahrs betreibt. Die Sorgen waren unbegründet: Die Gäste kommen in Scharen – und sie kommen mitunter aus ganz Deutschland oder sogar aus den Niederlanden und Belgien.
„Die Leute sollen zu uns kommen, weil sie den Club und die Atmosphäre mögen - nicht weil ein bekannter DJ auflegt.“ Das Robert Johnson ist eben mehr als eine Diskothek – eher ein Wohnzimmer mit überdimensionalen Boxen: Es geht familiär zu, man kennt sich, feiert die Musik und ein bisschen auch sich selbst.
Minimalistisch, idealistisch und abwechslungsreich – das Robert Johnson entzieht sich jedem Hype und jeder Mode. Die Inneneinrichtung: spartanisch und mobil. Die Lichtanlage: praktisch nicht vorhanden. Die Musikanlage hingegen: eine der besten in der Region. „Wir haben lange am Sound getüftelt – mittlerweile ist er perfekt“, sagt Oliver Bauer, der für das Booking zuständig ist und gemeinsam mit Ata das Label „Live at Robert Johnson“ betreibt. So steht zwischen den Turntables ein altes Rotary-
In der Techno-
Für musikalische Offenheit und künstlerische Neugier steht auch der Namensgeber des Offenbacher Clubs. Als Sänger und Songwriter hat Robert Johnson in den 1930er Jahren den Blues maßgeblich weiterentwickelt und gilt heute als eine Ikone der amerikanischen Pop-
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04.08.10 meint John Robertson (anonym)
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