002.07.1002.07.10|Allgemein
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Im Wettbewerb um die dicksten Oberarme würde Katrin Mook keinen Blumentopf gewinnen. Trotzdem ist sie vor zwei Monaten zum elften Mal Deutsche Meisterin im Armwrestling geworden. Von Markus Woelfelschneider

© Sauda
Ohne Schweiß kein Preis: Verbissen und mit vollem Körpereinsatz stellt sich Katrin Mook ihrer Kontrahentin.
Wer die 26-
Zwar stemmt auch Kartrin Mook im Keller ihres Hauses in Niederrodenbach regelmäßig Hanteln und erklimmt hin und wieder die Kletterwand der Frankfurter T-
Beim Techniktraining ihres Vereins „Over The Top“ (angelehnt an den Film mit Sylvester Stallone) in der Hanauer August-
„Beim Armwrestling ist von der Kauleiste bis zu den Füßen der ganze Körper im Einsatz“, erklärt Nationaltrainerin Petra Spatz, die in ihrem Sport eine Legende ist. Lebhaft doziert sie über die Bedeutung von Winkelkräften und dem richtigen Druckpunkt, der Auge in Auge mit dem Gegner gefunden und am Wettkampftisch immer wieder korrigiert werden muss. Und vom Schwerpunkt, den es zu unterlaufen gilt. Die Qualitäten von Karin Mook hat Spatz längst erkannt: „Katrin ist schnell und so stark, dass sie mich immer öfter durch den Tisch haut, zudem hat sie den nötigen Ehrgeiz. Als Karin vor sieben Jahren in mein Training kam, war ihre allererste Frage: Petra, wie lange brauche ich, um Weltmeisterin zu werden? Damals fand ich ihre Frage sehr mutig. Mittlerweile weiß ich, dass sie es schaffen kann“, sagt Petra Spatz.
So wie in Leimen wohl jeder Junge und jedes Mädchen für Tennis schwärmt, ist in Katrin Mooks Heimatdorf Niederrodenbach Armwrestling der Sport, an dem kein Teenager vorbei kommt: Schon früh war Mook von Athleten wie Hagen Römer fasziniert, die sie bei internationalen Meisterschaften in Hanau, Mittelbuchen oder Rodenbach kämpfen und siegen sah. Als sie nach einem Beinahe-
Bei der WM im Dezember in Las Vegas will Petra Spatz ihren Titel verteidigen. Sie tritt in der Masters-
Vor dem Wiegen hieß es in der Hotelsauna überflüssige Pfunde herunterschwitzen. Dann folgte eine harte Wettkampfwoche in einer schmucklosen Sporthalle. Im Gegensatz zu Nationen wie Russland oder Schweden, die Armwrestling sogar als Schulfach anbieten, gilt die Disziplin in Deutschland als Randsportart. Die Athleten sind keine Profis.
Kein Wunder also, dass Katrin Mook, Verwaltungsangestellte bei der Stadt Hanau, sich neben einem Platz auf dem Treppchen vor allem eines wünscht: Sponsoren. „Auf unseren weißen Vereins-
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