Spaßpartei zieht in den Römer ein

Ticker zur Kommunalwahl: Wahlpanne in Dreieich

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Kommunalwahl in Hessen: Liveticker zu den vorläufigen Ergebnissen und Reaktionen. Unter anderem wird die AfD vielerorts drittstärkste Kraft, in vielen hessischen Großstädten - wie Frankfurt und Offenbach - müssen sich die bisher regierenden Bündnisse neu orientieren.

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Nun ist es amtlich: Die AfD hat mit 14,7 Prozent in Dietzenbach hessenweit die meisten Stimmen erhalten. Das nordhessische Bad Karlshafen liegt mit 14 Prozent AfD-Stimmen auf Platz 2.

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Die Wähler im Kreis Offenbach haben die Große Koalition im Kreistag bestätigt. Allerdings wird die Luft für CDU und SPD dünner. Im Main-Kinzig-Kreis hat das Dreier-Bündnis von SPD, Grünen und Freien Wählern keine Mehrheit mehr, und im Kreis Darmstadt-Dieburg ist Rot-Grün Geschichte - die zusammengefassten Ergebnisse.

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Von einem historischen Erfolg war die Rede, doch seit gestern Nachmittag muss die Dreieicher SPD-Fraktion wieder mit Platz zwei vorliebnehmen. Das vorläufige Endergebnis der Kommunalwahl war fehlerhaft, wie unsere Zeitung aus sicherer Quelle erfahren hat. Die SPD büßt daher ihren vermeintlichen Vorsprung von 28 Stimmen ein, die CDU hat nun 61 Stimmen mehr.

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Die CDU ist bei der hessischen Kommunalwahl mit landesweit 28,9 Prozent knapp die stärkste Partei geblieben. Die SPD kam nach dem vorläufigem Endergebnis auf 28,5 Prozent der Stimmen, wie das Statistische Landesamt am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte. Die rechtspopulistische AfD wurde mit 11,9 Prozent drittstärkste Partei. Die Wahlbeteiligung lag bei 48,0 Prozent (plus 0,3 Prozentpunkte). Im Vergleich zur Kommunalwahl 2011 verloren die Christdemokraten 4,8 Prozentpunkte und erreichte laut Landesamt ihr niedrigstes Ergebnis seit 1960. Die SPD büßte 3,0 Punkte ein und erzielte ihr bislang schlechtestes Ergebnis. Die AfD war vor fünf Jahren in Hessen noch nicht angetreten. Die Grünen kamen auf 11,3 Prozent (minus 7,0 Punkte). Die FDP verbesserte sich um 2,5 Punkte auf 6,4 Prozent. Die Linke kam auf 4,5 Prozent (plus 1,2 Punkte).

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Der Main-Kinzig-Kreis ist ebenfalls ausgezählt. Das vorläufige Ergebnis der Kreiswahl: CDU 27,1%, SPD 33,6%, Grüne 8,3%, Die Linke 3,3%, FDP 5,7%, FW 5,0%, Piraten 0,4%, REP 0,9%, NPD 0,9%, AfD 14,6%. Damit sind alle Kommunen und Kreistage aus unserer Region ausgezählt.

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Das Ergebnis der Kreiswahl für den Landkreis Offenbach (334 Wahlbezirke) ist da: CDU 32,4%, SPD 23,8%, Grüne 12,0%, Die Linke 3,4%, FDP 7,3%, FW 3,6%, Piraten 1,3%, FL-NEV 1,6%, AfD 14,7%. Die Wahlbeteiligung lag bei 45,6%.

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Hier das vorläufige Ergebnis der Kreiswahl im Landkreis Darmstadt-Dieburg: CDU 26,9%, SPD 31,9%, Grüne 13,5%, Die Linke 3,6%, FDP 6,2%, FW 3,6%, Piranten 1,3%, AfD 12,9%. Die Wahlbeteiligung lag bei 48,8%.

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Mit dem Wahlslogan „Gib Stimme - Du Opfer!“ zum Erfolg: Die Partei zieht in Frankfurt in den Römer ein. 1,4 Prozent der Stimmen hat die Spaßpartei erhalten. Das reicht tatsächlich für einen Sitz. Es gibt sogar schon ein Video von der „Machtergreifung“:

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Die CDU hat die absolute Mehrheit neben dem Stadtparlament in Fulda nun auch im Landkreis verloren und damit einen historischen Tiefpunkt erreicht. Im vorläufigen Endergebnis der Kommunalwahl kommt die Union in ihrer hessischen Hochburg nur noch auf 46,5 Prozent. Im Vergleich zur Wahl 2011 bedeutet dies ein Minus von 6,5 Prozent. Bei den vorangegangenen drei Wahlen holte die CDU immer mehr als 50 Prozent im Kreis.

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Die Auszählung der Personenstimmen hat, wie erwartet, den Offenbacher Trend vom Sonntag korrigiert. Wesentliche Veränderungen: Die SPD ist nach zehn Jahren vor der CDU wieder stärkste Partei. Und die AfD rutscht um mehr als ein Prozent ab.

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Mehr Mitbestimmung und mehr Transparenz soll das hessische Kommunalwahlrecht bringen. Doch die Diskussion über Kumulieren und Panaschieren ist jetzt wieder neu aufgeflammt. Der AfD-Erfolg und die erneut niedrige Wahlbeteiligung ruft die Kritiker auf den Plan.

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Die schwarz-grüne Koalition in Frankfurt ist abgewählt worden. Nach Auszählung aller 475 Bezirke der Stadt ergab das vorläufige Ergebnis 24,1 Prozent für die CDU, was einem Minus von 6,4 Punkten im Vergleich zur letzten Kommunalwahl im Jahr 2011 entspricht. Die Grünen verloren sogar 10,2 Prozentpunkte und kamen nur noch auf 15,3 Prozent der Stimmen. Die SPD erholte sich nach ihrem historischen Tief von 2011 etwas und wurde mit 23,8 Prozent zweistärkste Kraft. Die Alternative für Deutschland (AfD), die nach den Trendergebnissen vom Sonntag noch bei über zehn Prozent gelegen hatte, landete bei 8,9 Prozent. Die Linke (8,0 Prozent) und die FDP (7,5 Prozent) legten ebenfalls zu. Frankfurt meldete mit 38,9 Prozent eine historisch niedrige Wahlbeteiligung. Die Aufgabe für die Wähler galt als besonders schwierig, weil 93 Stimmen auf knapp 1000 Kandidaten zu verteilen waren. Die Kommune hatte einen rund 1,50 Meter breiten Stimmzettel verteilt.

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Die Wahlbeteiligung in Offenbach lag mit 32,9 Prozent unter dem Landesdurchschnitt - und noch einmal niedriger als vor fünf Jahren (33,8 Prozent). Damals hatten nirgends in Hessen weniger Wähler ihre Kreuze gemacht als in Offenbach. Im Jahr 2016 gibt es also einen neuen Negativ-Rekord.

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Die große Koalition aus CDU und SPD kann in der Landeshauptstadt Wiesbaden mit absoluter Mehrheit weiterregieren - allerdings unter geänderten Vorzeichen. Die Sozialdemokraten haben bei der Kommunalwahl trotz eines Minus von drei Punkten mit 25,9 Prozent die Union überholt. Die CDU erlitt einen Einbruch von acht Punkten und kam nur auf 24,7 Prozent. Größter Gewinner ist die AfD, die aus dem Stand auf 12,8 Prozent kam. Das Trendergebnis vom Sonntagabend hatte für die Rechtspopulisten allerdings noch 15,9 Prozent ausgewiesen. Die Grünen büßten fünf Punkte ein, liegen aber mit 14,1 Prozent weiter an dritter Stelle. Stark zulegen kann die FDP, die 9,8 Prozent (plus fünf Punkte) erhielt. Die Wahlbeteiligung in Wiesbaden lag mit 43,4 Prozent höher als noch vor fünf Jahren (41,4 Prozent), allerdings noch immer deutlich unter dem Landesschnitt von 48,0 Prozent.

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Auf diese Zahlen haben sicher viele Leser gewartet: Das vorläufige Endergebnis zur Kommunalwahl in Offenbach: CDU 24,1%, SPD 24,8%, Grüne 14,5%, Die Linke 7,8%, FDP 9,5%, REP 1,2%, Freie Wähler 2,7%, Piraten 1,7%, Forum Neues Offenbach 2,9%, AfD 9,0%, Junges Offenbach 1,3%, Die Partei 0,5%. Die Wahlbeteiligung lag bei niedrigen 32,9%.

Die 71 Sitze werden wie folgt verteilt: CDU (17), SPD (18), Grüne (10), Die Linke (6), FDP (7), REP (1), Freie Wähler (2), Piraten (1), Forum Neues Offenbach (2), AfD (6), Junges Offenbach (1), Die Partei (0).

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Rot-grün hat bei der Kommunalwahl in Kassel seine Mehrheit in der Stadtverordnetenversammlung verloren. Die SPD bleibt zwar stärkste Kraft, verlor aber 6,89 Prozentpunkte und kommt nur noch auf 29,46 Prozent (21 Sitze), wie die Stadt heute nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis mitteilte. Die zweitmeisten Stimmen holte diesmal die CDU mit 20,71 Prozent (minus 3,48 Prozentpunkt/15 Sitze). Mit zusammen 36 der 71 Sitze würde es hauchdünn für eine Koalition aus SPD und CDU reichen. Der bisherige Partner der SPD, die Grünen, kam auf 18,01 Prozent (minus 6,89 Prozentpunkte/13 Sitze). Größter Gewinner der Wahl vom Sonntag war wie vielerorts die rechtskonservative AfD, die aus dem Stand 10,97 Prozent der Stimmen errang und mit 8 Abgeordneten vertreten ist. Die Linke konnte ihr Ergebnis von 10,63 Prozent (plus 3,96 Prozentpunkte/7 Sitze) ebenso verbessern wie die FDP mit 5,63 Prozent (plus 3,11 Prozentpunkte/4 Sitze). Auch Freie Wähler (2 Sitze) und Piraten (1 Sitz) sind in der neuen Stadtverordnetenversammlung vertreten.

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Münster ist ebenfalls ausgezählt: CDU 44,5%, SPD 38,8% und ALMA 16,7%.

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Das vorläufige Ergebnis der Gemeindewahl in Seligenstadt ist ebenfalls da: CDU 34,8%, SPD 21,6%, Grüne 10,5%, FDP 20,7%, FWS 12,5%.

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Trotz Verlusten haben die Grünen die Kommunalwahl in Darmstadt klar gewonnen. Laut vorläufigem Endergebnis kamen sie auf 29,7 Prozent der Stimmen. Zweitstärkste Kraft wurde die CDU mit 18,2 Prozent, vor der SPD mit 17,2 Prozent. Die AfD, die nach dem Trendergebnis vom Sonntag noch bei mehr als 12 Prozent gelegen hatte, erreichte schließlich 9,2 Prozent. Die Partei Uffbasse holte 7,7 Prozent und lag damit noch vor der Linken (6,8) und FDP (5,3). Wer künftig in Darmstadt regieren wird, ist unklar. Das erste grün-schwarze Bündnis in Hessen hat keine absolute Mehrheit mehr. Grüne (-3,2) und CDU (-6,6) kommen nur noch auf 47,9 Prozent der Stimmen oder 34 der 71 Sitze in der Stadtverordnetenversammlung. Die Beteiligung lag mit 47,8 Prozent in etwa im Landesschnitt (48,0) und etwas unter der Wahl vor fünf Jahren (49,4) in Darmstadt.

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Weitere vorläufige Endergebnisse aus der Region:

  • Heusenstamm: CDU 35,2%, SPD 33,5%, Grüne 7,7%, FDP 6,6%, FWH 9,9%, AfD 7,2%.
  • Langen: CDU 28,1%, SPD 22,9%, Grüne 17,0%, Die Linke 4,4%, FDP 7,8%, FWG-NEV 14,9%, UWFB/Freie Wähler 4,9%.
  • Groß-Zimmern: CDU 43,1%, SPD 30,0%, Grüne 12,2%, FDP 6,2%, ZiLi 8,5%. 

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Das Wahlergebnis in Sensbachtal bleibt kurios, allerdings gab es bei der Wahl nicht 95% ungültige Stimmen, wie ursprünglich gemeldet. Die Falschmeldung basierte auf einer Panne bei der Datenermittlung.

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Das Ergebnis für Babenhausen steht fest: CDU 33,9% (13 Sitze), SPD 32,9% (12 Sitze), Grüne 7% (3 Sitze), FDP 9,1% (3 Sitze), FWB 15% (6 Sitze).

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In Neu-Isenburg verliert die AfD zwar noch Prozentpunkte nach Auszählung der kumulierten und panaschierten Stimmzettel, bleibt aber drittstärkste Kraft. Das regierende Bündnis aus CDU, FDP und FWG hat keine Mehrheit mehr.

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Kurioses Ergebnis bei der Kommunalwahl in der Odenwald-Gemeinde Sensbachtal: Dort bekam die freie Wählergemeinschaft GFW/ÜWS nach dem vorläufigen Ergebnis vom Montag 100 Prozent der Stimmen. Allerdings war außer der GFW/ÜWS auch keine andere Partei angetreten. Und die Mehrheit der Wähler versagte der Wählergemeinschaft demonstrativ die Zustimmung. Von den 527 abgegebenen Stimmzetteln waren nur 22 gültig. Der Anteil der ungültigen Stimmen betrug damit 95,8 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag mit 64,8 Prozent weit über dem landesweiten Schnitt von 48 Prozent.

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Die Auszählung in Langen ist beendet. Hier die vorläufigen Endergebnisse: CDU 28,1%, SPD 22,9%, Grüne 17,0%, Die Linke 4,4%, FDP 7,8%, FWG-NEV 14,9%, UWFB/Freie Wähler 4,9%.

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In Rodgau hat das Bündnis aus SPD, Grünen, FDP und Freien Wählern keine Mehrheit mehr. Nach der Auszählung aller Stimmzettel erhalten diese vier Listen nur noch 21 der 45 Sitze in der Stadtverordnetenversammlung. Am Wahlabend hatte es noch so ausgesehen, als könne die Kooperation ihre 23 Sitze halten. Die CDU legte gegenüber dem Trendergebnis um zwei Sitze zu und ist mit 13 Stadtverordneten erneut die stärkste Fraktion. Die Vorsitzende der CDU Rodgau kündigte an, mit der SPD (zwölf Sitze) Gespräche über eine Zusammenarbeit aufzunehmen.

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Aktuelle Ergebnisse aus Hanau: CDU 22,8%, SPD 37,1%, Grüne 9,8%, FDP 7,6%, BfH 7,7%, REP 9,6%, ALL 4,4%, FGH 1,0%. Die Wahlbeteiligung lag bei 38,6%. Damit sind die Republikaner doch nicht drittstärkste Kraft, nach dem Trendergebnis hatten sie noch mit zweistelligen Prozentzahlen vor den Grünen gestanden.

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Auch Dietzenbach ist ausgezählt. Die AfD fällt zur ersten Hochrechnung von gestern Abend um etwa 5 Prozentpunkte. Das vorläufige Endergebnis: CDU 25,4%, SPD 21,3%, Grüne 10,1%, FDP 6,1%, WIR-BfD 11,7%, FW-UDS 3,3%, AfD 14,7%, Linke 4,6%, DL 2,6%.

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Die vorläufigen Endergebnisse zahlreicher weiterer Kommunen in der Region sind da. Ein Überblick:

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So schaut's im Rathaus aus: Nach Auszählung der Stimmen steht das vorläufige Endergebnis für ‪Obertshausen‬ fest. CDU: 39,9%, SPD 21,4%, BfO 20,1%, Grüne 11,6% und FDP 7,1%. Hier erfahren Sie, welche Koalitionen in Obertshausen möglich sind.

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In Mühlheim zeichnet sich eine kleine Sensation ab: Die rot-grüne Koalition kann doch an der Macht bleiben. SPD (39,34 Prozent) und Grüne (10,63 Prozent) vereinen im Endergebnis 50,6 Prozent der Stimmen und hätten zusammen 23 der 45 Mandate im Stadtparlament. Das hatte das Trendergebnis Sonntagabend noch unmöglich erscheinen lassen. Da hatten noch 55,52 Prozent des bürgerlichen Lagers aus CDU (27,78) und „Bürgern für Mühlheim“ (27,74) eindeutig für einen Regierungswechsel gesprochen. Im Endergebnis kommen CDU (26,54 Prozent) und „Bürger“ (23,39 Prozent) aber nur noch auf 49,4 Prozent und damit auf 22 von 45 Volksvertreter-Sitzen. Rechnerisch wäre auch eine Große Koalition aus SPD und CDU (30 Sitze) möglich, die Zusammenarbeit der Sozialdemokraten mit den "Bürgern" (28 Sitze) und sogar die Verbündung von CDU, Grünen und Bürgern (27 Sitze) gegen die SPD. Diese Varianten gelten momentan aber als unwahrscheinlicher als Rot-Grün. Mit wem die SPD Gespräche führen will, bespricht der Ortsvereinsvorstand am Mittwochabend.

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Knapper als in Dreieich geht‘s kaum: SPD und CDU teilen sich die Führungsrolle mit jeweils 28,9 Prozent. Die Sozialdemokraten kommen gerade mal auf 28 Stimmen mehr.

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Wegen eines Übertragungsfehlers zwischen dem Rathaus und dem statistischen Landesamt haben wir gestern falsche Trendergebnisse aus Babenhausen gemeldet, wir bitten, die Panne zu entschuldigen. Hier nun die korrekten Zahlen aus Babenhausen: CDU 30,2%, SPD 33,6%, Grüne 7,8%, FDP 8,9%, FWB 17,7%, Linke 1,4%.

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In Hanau bleibt die SPD stärkste Partei, die Republikaner überholen FDP, Grüne und Linke. In Neu-Isenburg wird die AfD auf Anhieb drittstärkste Kraft, von den etablierten Parteien kann nur die FDP zulegen.

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Die SPD wird stärkste Partei in Heusenstamm, in Obertshausen sind die „Bürger“ Wahlgewinner, in Mühlheim wird die rot-grüne Koalition abgestraft, die Bürger für Mühlheim sind hier der Wahlgewinner.

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In Münster verliert die CDU ihre absolute Mehrheit, in Eppertshausen fährt sie einen fulminanten Wahlsieg ein.

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Die Wähler in Offenbach haben die bunte Koalition abgewählt, neben der AfD zählen FDP und Linke zu den Wahlgewinnern.

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In Egelsbach sind die FDP und die WGE Gewinner der Kommunalwahl, die Grünen verlieren am meisten Stimmen.

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Wahlverlierer in Langen sind SPD und vor allem die Grünen, kleine Parteien legen dort zu.

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In Rodgau werden künftig acht Parteien im Parlament vertreten sein anstatt wie bisher sieben, in Rödermark verliert die schwarz-grüne Koalition Stimmen..

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In Dietzenbach erreicht die AfD wohl knapp 20%, die Kreisstadt wird damit zu einer der AfD-Hochburgen in Hessen, Politiker in Dietzenbach zeigen sich fassungslos, auch in Dreieich sind die Vertreter etablierter Parteien über das Abschneiden der AfD entsetzt.

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So sieht das Trendergebnis aus, bei der nur die Wahlzettel gezählt wurden, bei denen eine Liste angekreuzt wurde: Wahlbeteiligung 48%, CDU 28,2&, SPD 28%, AfD 13,2%, FDP 6,3%, Grüne 11,6%, Linke 3,7%, Freie Wähler 4,7%, Piraten 0,6%, REP 0,2%, NPD 0,3%. In vielen Städten müssen die regierenden Bündnisse um ihre Mehrheiten fürchten.

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In Frankfurt verliert die schwarz-grüne Koalition ihre Mehrheit (CDU mit 24,6%, Grüne mit herben Verlusten bei 15,2%), die AfD wird mit 10,9% viertstärkste Kraft, die SPD kommt auf 23,5%, die FDP auf 7,8%. Die weiteren Trendergebnisse: BFF 2,8%, ÖkoLinX-ARL 1,9%, Die PARTEI 1,4%, Piraten 0,8%, sonstige 3,8%.

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Trendergebnis aus Dieburg: CDU 33,3% (2011: 38,8), SPD 25,1% (23,6), Grüne 19,4% (21,1) FDP 9,5% (9,2), UWD 12,7% (7,2).

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Bei der Wahl zum Kreistag des Landkreises Offenbac h ist die CDU mit 30,9% stärkste Partei, gefolgt von SPD (22,9%) und der AfD (16,8%), die auf Anhieb drittstärkste Kraft im Kreistag wird. Die weiteren Ergebnisse: Grüne 12,4%, FDP 7,2%, Linke 3,6%, Freie Wähler 3,4%, FL-NEV 1,5%, Piraten 1,3%

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Aus Obertshausen hatten wir wegen eines Fehlers ein falsches Ergebnis vermeldet, wir bitten, die Panne zu entschuldigen - hier das korrekte Trendergebnis: SPD 21,4%, CDU 35,9%, Bürger für Obertshausen 22,4%, Grüne 12,2%, FDP 8,1%.

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Die vom Verbot bedrohte NPD hat im mittelhessischen Büdingen mehr als 14% erzielt. Im Vergleich zu 2011 gewannen die Rechtsextremisten zwölf Prozentpunkte zu. Die Wahl gewannen in der Stadt im Wetteraukreis die Freien Wähler (27,2%) vor CDU (21,8) und SPD (18,3). Beide große Parteien verloren deutlich an Stimmen. Die rechtspopulistische AfD war in Büdingen nicht angetreten.

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Die Grünen liegen bei der Kommunalwahl in Darmstadt klar in Front. Laut Trendergebnis kamen sie auf 31%, das entspricht im Vergleich zum Endergebnis bei der Wahl 2011 einem Verlust von 1,9 Prozentpunkten. Zweitstärkste Partei mit 18,1% ist die CDU, die 6,7 Punkte verlor. Damit könnte es in der Stadtverordnetenversammlung für eine Fortsetzung der ersten schwarz-grünen Koalition in Hessen reichen, die 2011 gebildet wurde. Erneut verloren hat die SPD, die nur noch auf 15,1% kommt (minus 5,2). Viertstärkste Kraft ist die AfD, die auf Anhieb 12,2% erreichte. Wahlberechtigt waren 114.875 Personen, die Beteiligung lag bei 47,8%.

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Die AfD steuert in Gießen darauf zu, drittstärkste Kraft in der Stadtverordnetenversammlung zu werden. Nach dem Trendergebnis holte die rechtspopulistische Partei 15,5 Prozent und landete hinter SPD (27,8 Prozent) und der CDU (20,5 Prozent), die jeweils rund sechs Prozentpunkte gegenüber dem Ergebnis von 2011 einbüßten. Ähnlich hohe Verluste erlitten die Grünen, die auf 15,0 Prozent Punkte kamen. Die rot-grüne Rathausfraktion muss um ihre Mehrheit bangen. Wahlberechtigt waren 62 274 Gießener, 44,9 Prozent gaben ihre Stimmen ab.

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Die CDU hat nach ersten Trendergebnissen bei der Stadtverordnetenwahl in Wiesbaden deutlich Stimmen verloren und ist damit nicht mehr stärkste Kraft: Sie kam in der Landeshauptstadt auf 23,5% und erhielt somit 19 der insgesamt 81 Sitze - 8 weniger als noch 2011. Die SPD, die mit der CDU in einer großen Koalition regiert, kam auf 24,2% (20 Sitze). Die Grünen erhielten 14,4% der Stimmen (12 Sitze).

Die rechtspopulistische AfD holte aus dem Stand 15,9% der Stimmen und erhält somit 13 Sitze. Die gemeinsame Fraktion von Linken und Piraten kann mit 6 Sitzen (7,5%) rechnen, Unabhängige und Freien Wähler mit 2 (2,2%) und die FDP mit 8 (9,9%). Die Wahlbeteiligung in der Landeshauptstadt lag mit 43,4 Prozent etwas höher als noch vor fünf Jahren (41,4 Prozent). Wahlberechtigt waren 207.552 Bürger.

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Trotz deutlicher Verluste bleibt die CDU in Fulda stärkste Kraft. Nach dem Trendergebnis kamen die Christdemokraten auf 43,2%, was einem Minus von 7,8 Prozentpunkten im Vergleich zur letzten Wahl entspricht. Die SPD ist mit 15,5% zweistärkste Kraft (minus 2,9), vor den Grünen (11,7%, minus 6,1). Die Republikaner wurden mit 8,7% viertstärkste Kraft, noch vor der Linken und der FDP. Die AfD war in Fulda nicht angetreten. Wahlberechtigt waren 49.977 Personen, die Beteiligung lag bei 44,1 Prozent.

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Babenhausen: Beim Urnengang vor fünf Jahren entfielen auf die CDU 29,5%, jetzt kommt die Union auf 36,9%, legt also 7,4 zu und liefert sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit der SPD, die auf 36,6% (36,9) kommt und ihr Ergebnis von vor fünf Jahren in etwa halten kann. Geradezu erdrutschartig verlieren die Grünen, die es nur noch auf 2,3% schaffen. Beim Urnengang vor fünf Jahren konnte die Öko-Partei von der AKW-Havarie in Fukushima profitieren und holte 15,3%. Die FWB verbesserten ihr Ergebnis von 12 auf 14%, auch die FDP legte von 4,2 auf 7,9% zu. Die „Bürger für Babenhausen“ kommen nur noch auf 0,6% (2). Die Linke, erstmals in Babenhausen dabei, erzielt 1,7%. Die Wahlbeteiligung blieb mit 47,8% (47,9) fast gleich.

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In Offenbach sind CDU (24%) und SPD (23,6%) fast gleichauf, die Grünen erreichen 14,4%, die AfD 10,3%, FDP 9,6%, die Linke 9%, das „Forum Neues Offenbach“ 3,5%, die Freien Wähler 2,7%, Piraten 1,5%, die Liste „Junges Offenbach“ 0,8%, die Republikaner 0,4%. Damit steht das Dreierbündnis aus SPD, Grünen und Freien Wähler  vor dem Aus. Die Wahlbeteiligung lag bei 32,9 Prozent und damit noch einmal niedriger als vor fünf Jahren (33,8 Prozent). Damals waren nirgends in Hessen weniger Wähler an die Urne gegangen als in Offenbach.

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In Langen ist die CDU stärkste Partei mit 28,4%, SPD folgt mit 21,4%, Grüne erreichen 15,6%, die AfD kommt auf 14,2% und wird damit aus dem Stand viertstärkste Partei. Die restlichen Ergebnisse: FDP 6,8%, FL-NEV 4,5%, Linke 4,3%, Freie Wähler 3,5%, Piraten 1,3%.

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Vorläufiges Endergebnis (nach Stimmzetteln, bei denen eine Liste angekreuzt wurde) aus Seligenstadt (Wahlbeteiligung 49,2%): Wahlsieger ist die FDP, die sich von 9 Prozent (2011) gestern auf einen Trendwert von 22,8 Prozent steigerte. Damit können die Liberalen fast schon Tuchfühlung mit der bislang dominierenden CDU aufnehmen, die auf 27,3 absackte (43,4 Prozent 2011) und eine unruhige Nacht verbringen dürfte. Während sich die SPD noch gerade so über der 20-Prozent-Alarmmarke halten kann, sorgt mit den Freien Wählern (FWS) eine zweite kleine Partei für eine Überraschung. Die FWS steigern sich auf 17,2 Prozent. Verluste müssen die Grünen hinnehmen, die bei 11,9 Prozent stehen. 

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In Niederaula (Kreis Hersfeld-Rotenburg) hat eine Bürgerliste die politischen Verhältnisse verändert. Sie erzielte aus dem Stand nach dem Trendergebnis 41,4 Prozent. Die SPD (40,4 Prozent) verlor fast 18 Punkte, die CDU (16 Prozent) sogar fast zwanzig Punkte.

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Auch die Auszählung in Hanau ist beendet (Wahlbeteiligung 38,6%): SPD 35,4%, CDU 21,9%, Republikaner 12,4%, Grüne 9%, BfH 8,6%, FDP 7,4%, ALL 4,6%, FGH 0,7%.

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Trendergebnis für die nordhessische Stadt Kassel: SPD 30,34%, CDU 20,62%, Grüne 17,04%, AfD 12,2%, Linke 10,32%, FDP 5,45%, Freie Wähler 2,87%, Piraten 1,15%. Das rot-grüne Bündnis in Kassel muss nach diesem Trendergebnis um die Fortsetzung der Zusammenarbeit bangen.

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Auch in Dreieich hat die AfD mit etwa 8,7% aus dem Stand den Sprung ins Parlament geschafft. Nach derzeitigem Trend holt sie vier Sitze (von 45). Die Grünen (15,6%) verlieren erwartungsgemäß, die FDP (9%) legt leicht zu. CDU (28,9%) und SPD (28,8%) liefern sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen, die Linke kommt auf etwa 3%.

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Das Trendergebnis in Rödermark steht ebenfalls fest: CDU 33,1%, AL/Grüne 26,9%, SPD 15,5%, Freie Wähler 13%, FDP 11,5.

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Vorläufiges Ergebnis für Hainburg: CDU 46,9%, SPD 20,7%, BfH 18,1%, Grüne 14,3%.

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In Mühlheim sind laut vorläufigem Endergebnis (nur Listenstimmen ohne Kumulieren und Panaschieren) Bürger für Mühlheim und CDU mit jeweils etwa 27% gleich stark, die SPD gewinnt die Wahl mit 33,6%, die Grünen kommen auf knapp 11%.

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In Dietzenbach wird die AfD laut vorläufigem Trendergebnis mit 19,6% zweitstärkste Partei nach der CDU (24%). Die SPD kommt auf 18,6%, WIR-BfD 12,5%, Grüne 9,9%, FDP 6,4%, Linke 5,2%, DL 0,8%.

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Einen fulminanten Sieg feiert die CDU in Eppertshausen. Nachdem in dem 6000-Einwohner-Ort erstmalig nur zwei Parteien auf dem Stimmzettel waren, konnten die Christdemokraten ihre Monopolstellung in der Gemeinde weiter ausbauen. Im Trendergebnis erreichen sie mit 67,6 Prozent aller Stimmen ohne Probleme die absolute Mehrheit im Parlament. Die SPD schlägt mit 32,4 Prozent im Vergleich zur Kommunalwahl 2011 weiter ab. Die Wahlbeteiligung liegt mit 52,2 Prozent vor der im Jahr 2011.

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Gewinner der Kommunalwahl ist die AfD, die vielerorts aus dem Stand drittstärkste Kraft wurde, am meisten Stimmen verloren die Grünen, die vor fünf Jahren von der Atomkatastrophe in Fukushima profitierten, das gute Ergebnis von damals aber nicht halten konnten.

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Das Trendergebnis in Rodgau: CDU 25,6%, SPD 28%, Grüne 11,4%, Die Linke 4,2 %, FDP 5,7%, Zusammen mit Bürgern 9,1%, Freie Wähler 3,7%, AfD 12,2%. Falls es dabei bleibt, bedeutet das folgende Sitzverteilung: CDU 11, SPD 13, Grüne 5, Die Linke 2, FDP 3, ZmB 4, FW 2, AfD 5. Das Trendergebnis basiert auf der Auszählung von 8.335 Stimmzetteln, etwas mehr als der Hälfte der gültigen Stimmen. Die Wahlbeteiligung lag mit 47,8 Prozent etwas höher als vor fünf Jahren.

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Für Münster liegt ebenfalls ein vorläufiges Endergebnis vor: CDU 40,88%, SPD 39,67%, ALMA 19,45%.

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In Frankfurt hat es eine historisch niedrige Wahlbeteiligung gegeben. Nur 37,3 Prozent gaben ihre Stimmen ab. Das waren rund fünf Prozentpunkte weniger als vor fünf Jahren. In Frankfurt galt die Aufgabe für die Wähler als besonders schwierig, weil 93 Stimmen auf knapp 1000 Kandidaten zu verteilen waren. Die Kommune hatte den größten Stimmzettel verteilt, den es in der Hessen-Metropole jemals gab.

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In Hanau bleibt die SPD stärkste Partei, die AfD tritt dort nicht an, dafür scheinen die Republikaner drittstärkste Kraft zu werden - 104 von 112 Bezirken sind dort ausgezählt.

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Für Heusenstamm liegt ebenfalls ein vorläufiger Trend nach Listenstimmen vor: Als stärkste Kraft löst die SPD (35,3%) die CDU (32,1%) ab, die AfD folgt mit 9,9%, Freie Wähler kommen auf 8,4, Grüne auf 7,4%, FDP 6,9%.

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In Neu-Isenburg sind alle Wahlbezirke ausgezählt: Die CDU ist mit 35,8% stärkste Kraft, gefolgt von der SPD (20,2%), drittstärkste Kraft wird die AfD mit 16,9%, die Grünen erreichen 11,1%, die FDP 7,2%, die Linken 5,4% und die FWG 3,4%.

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In Frankfurt sind bisher 30 von 475 Wahlbezirken ausgezählt: CDU und SPD landen etwa 25%, die AfD kommt nach derzeitigem Stand auf etwa 15% und wäre damit drittstärkste Kraft. 

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5328 Wähler in Rodgau haben ihre Stimmen per Briefwahl abgegeben. Das sind 15,5 % der 34.389 Wahlberechtigten.

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In Rodgau zeichnet sich nach der Auszählung von 46 der 53 Wahlbezirke folgendes Trendergebnis ab: CDU 25,5 %, SPD 28 %, Grüne 11,5 %, Die Linke 3,9 %, FDP 5,8 %, Zusammen mit Bürgern 9,0 %, Freie Wähler 4,0 %, AfD 12,3 %.

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In Egelsbach liegt bereits ein vorläufiges Endergebnis vor (nur nach Listenstimmen, ohne Kumulieren und Panaschieren): Stärkste Kraft ist trotz Verlusten im Vergleich zu 2011 die SPD (24,7%), gefolgt von den Grünen (20,1%), die CDU erreicht 19,1%, die WGE kommt auf 18,8%, die FDP erreicht 12,1% und die Linken 4,7% der Stimmen.

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In Offenbach ist nach Auszählung von 38 Wahlbezirken (von 89) die SPD stärkste Kraft (24,5%), gefolgt von CDU (20,8%). Die AfD liegt hier derzeit bei 11,8%.

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Im nordhessischen Bad Karlshafen hat die AfD nach einem ersten Zwischenergebnis einen großen Erfolg erzielt. Die Partei kam aus dem Stand auf 22,3 Prozent und lag damit vor SPD (22,1 Prozent) und CDU (17,2 Prozent). Beide Volksparteien verlieren nach dem Trendergebnis zweistellig. Die Freien Wähler kommen in der Kurstadt mit 4000 Einwohnern auf 38,3 Prozent und bleiben etwa auf dem Niveau der Kommunalwahl von 2011.

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Nach Auszählung der Wahlbezirke lässt sich als erster Trend festhalten: Die AfD kommt fast überall auf zweistellige Ergebnisse.

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Nach Auszählung von vier Wahlbezirken (von 21) in Seligenstadt  kommt die CDU auf 21,2%, die SPD auf 19,7%, die Grünen auf 14,4%, die FDP auf 24,7% und die Freien Wähler auf 20,1%.

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Der erste Wahlbezirk zur Kreiswahl des Landkreises Offenbach ist ausgezählt, die CDU erhält 26,2%, die AfD kommt auf 24,6%.

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Inzwischen sind in Neu-Isenburg die Stimmzettel von 3439 Wählern ausgezählt, die CDU kommt auf 34,4%, die SPD auf 21,3%, die AfD wäre momentan drittstärkste Kraft mit 17,3%.

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In Egelsbach sind zwei Wahlbezirke ausgezählt, stärkste Partei ist demnach die WGE mit 23,7%.

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Auch in Neu-Isenburg liegt ein Ergebnis aus dem zweiten Wahlbezirk vor: Die CDU kommt nach Auszählung der ersten Stimmen auf 43%, die SPD auf 15,8% und die AfD auf 15,5%.

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Die Wahlhelfer in Mühlheim zählen anscheinend schnell, nach der Auszählung von 3 Wahlbezirken sieht es folgendermaßen aus: CDU 31,4%; SPD 30,3%; Grüne 10,9% und Bürger 27,4%.

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Aus Mühlheim gibt es ein erstes Trendergebnis zu vermelden: Nach Auszählung eines Wahlbezirks (von 25) erreicht die CDU 36,4 Prozent, die SPD 25,1 Prozent, Grüne 8,2 Prozent und die Bürger für Mühlheim 30,2 Prozent. 

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Bei der Kommunalwahl 2011 nutzten etwa 35 Prozent der Wähler die Möglichkeit des Kumulierens oder Panaschierens.

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Das Statistische Landesamt geht davon aus, dass die endgültigen Ergebnisse nicht vor dem kommenden Donnerstag vorliegen werden. Wir vermelden erste Trends und die Auszählungen aus den Gemeinden, was die Listenstimmen angeht (d.h. alle Wahlzettel, auf denen nicht kumuliert oder panaschiert wurde).

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Die Wahllokale haben geschlossen und es gibt ein erstes Ergebnis: In Frankfurt ist die Wahlbeteiligung merklich zurückgegangen: Nur 37,3 Prozent gingen in Hessens größter Stadt wählen, 2011 waren es noch 42,4 Prozent.

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In Frankfurt haben bis 16 Uhr 29,5 Prozent der Wähler ihre Stimme abgegeben, damit liegt die Wahlbeteiligung in Hessens größter Stadt derzeit leicht unter dem Wert von 2011 (30,3 Prozent).

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In Offenbach haben bis 14 Uhr 15,1 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimmen abgegeben. In der Landeshauptstadt Wiesbaden lag die Wahlbeteiligung nach Angaben des Wahlamtsleiters um 14 Uhr bei 21,8 Prozent - beim Urnengang 2011 waren es zur gleichen Zeit nur 19,9 Prozent gewesen. In Frankfurt stieg die Wahlbeteiligung auf 20,1 Prozent (2011: 19,7 Prozent). In Fulda waren bis um 14 Uhr 21,38 Prozent der stimmberechtigten Bürger zur Wahl gegangen (2011: 18,49 Prozent). Eine der höchsten Wahlbeteiligungen verzeichnete zunächst Gießen mit 27,8 Prozent. In Kassel lag sie um 12 Uhr bei 11,4 Prozent (2011: 8,7 Prozent). Experten hatten wegen der emotionalen Flüchtlingsdebatte im Vorfeld bereits mit einer höheren Wahlbeteiligung gerechnet.

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Für den hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier ist die Kommunalwahl kein Stimmungstest über die Arbeit der schwarz-grünen Landesregierung. Das sagte er bei seiner Stimmabgabe in Gießen.

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Bis zum Mittag zeichnete sich eine deutlich höhere Wahlbeteiligung ab als vor fünf Jahren. In der Landeshauptstadt Wiesbaden lag die Beteiligung nach Angaben des Wahlamtsleiters um 12 Uhr bei 11,7 Prozent - 2011 waren es nur 10,5 Prozent gewesen. In Frankfurt stieg die Wahlbeteiligung um einen Prozentpunkt auf 11,7 Prozent. In Fulda waren um 11.45 Uhr bereits 11,37 Prozent der Bürger zur Wahl gegangen (2011: 9,32 Prozent). Die höchste Wahlbeteiligung verzeichnete zum Mittag Gießen mit 16,5 Prozent.

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Im Wahlkampf ging es um Themen wie Verkehrsprobleme in den Kommunen, Wohnungen oder Kita-Gebühren - doch wurden diese vielerorts von der kontroversen Debatte über die Flüchtlingspolitik überlagert. Deswegen gilt die Kommunalwahl auch als Stimmungstest: Das Abschneiden der rechtspopulistischen AfD steht wegen der wichtigen anstehenden Landtagswahlen in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt besonders im Fokus. Die AfD tritt in Hessen in fast allen Kreisen, in allen kreisfreien Städten und mehreren Gemeinden an.

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Mit Spannung erwartet wird das Ergebnis der AfD, die erstmals zur Kommunalwahl antritt. Umfragen sahen die Partei teilweise im zweistelligen Bereich. Rechte Parteien wie Republikaner und NPD kamen bei der Kommunalwahl 2011 auf 0,7 bzw. 0,4 Prozent.

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Bei der Kommunalwahl 2011 beteiligten sich 47,7 Prozent der Wähler. Die CDU wurde hessenweit mit 33,7 Prozent stärkste Kraft vor der SPD (31,5 Prozent). Die Grünen profitierten als Anti-Atomkraft-Partei von der Reaktorkatastrophe in Fukushima und kamen auf 18,3 Prozent. Die FDP erreichte 3,9 Prozent, die Linke 3,3 Prozent und Freie Wähler 5,7 Prozent der Stimmen. Das Hessen-Ergebnis sagt allerdings wenig über die Kräfteverhältnisse in den einzelnen Kommunen aus.

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Wir haben die Pannen und Kuriositäten vor den Kommunalwahlen in Hessen zusammengefasst.

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Seit 8 Uhr sind die Wahllokale geöffnet, hessenweit bewerben sich insgesamt 17 Parteien und 566 Gruppen um die Sitze in 426 Städten und Gemeinden sowie 21 Landkreisen

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Rund 4,7 Millionen Hessen und 360.000 nichtdeutsche EU-Staatsbürger können am 6. März über die Zusammensetzung ihrer Stadt- und Gemeindeparlamente sowie der Kreistage entscheiden. Bei der Kommunalwahl haben die Bürger außerdem die Möglichkeit, mit dem Kumulieren und Panaschieren die Listen-Reihenfolge der einzelnen Parteien zu verändern. Wegen dieses komplizierten Wahlverfahrens wird es am Sonntag auch noch keine endgültigen Wahlergebnisse aus den Kommunen geben, wir veröffentlichen vorläufige Hochrechnungen und Ergebnisse aus Stadt und Kreis Offenbach, Darmstadt, Frankfurt und Hanau, sowie aus dem Landkreis Darmstadt-Dieburg und dem rest Hessens.

Alles zur Kommunalwahl 2016 in der Region

Wir haben außerdem für jede Kommune einen eigenen Wahl-Ticker angelegt. Mit sogenannten Hashtags (etwa #wahl2016offenbach) kann darin jeder Neuigkeiten zur Kommunalwahl über den Kurznachrichtendienst Twitter veröffentlichen. Zu verfolgen sind sämtliche Einträge von allen Besuchern auf der jeweiligen Unterseite Ihres Ortes oder über die Links unten:

Die lustigsten Wahlkampf-Pannen der Politiker

(nb/dpa)

Kommentare

JanineAntwort
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Sehe ich aber genau so

CitoyenAntwort
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Selbstverständlich dürfen Sie nicht nur täglich, sondern sogar dreimal täglich den Rücktritt jeder Dampfwalze fordern. Gehört zur grundgesetzlich garantieren Meinungsfreiheit.

Wird aber nix nutzen, denn die Dinger sind stocktaub. Aber Sie können es ja mal versuchen. Suchen Sie eine nette Baustelle, stellen sich vor eine fahrende Dampfwalze und fordern deren Rücktritt. Ein kleiner Schritt für einen Strobl – ein großer Schritt für die Menschheit.

StroblAntwort
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Dann könnte man den Rücktritt bei der SPD Walze jeden Tag fordern aber bei dieser Partei gehört dies ja zum Alltag.