Tödliche Schüsse in Gelnhausen

Gerichtsvollzieher verletzt: Mutmaßlicher Schütze tot

Gelnhausen - In Gelnhausen kommt es heute Morgen zu einem tödlichen Zwischenfall. Ein 69-Jähriger soll erst einen Gerichtsvollzieher schwer verletzt und sich anschließend selbst getötet haben.

Bei einem Hausbesuch in Gelnhausen (Main-Kinzig-Kreis) ist ein Gerichtsvollzieher (51) heute von einem Bewohner (69) mit einem Kopfschuss schwer verletzt worden. Der Hausbewohner soll nach dem Schuss auf den Beamten die Waffe gegen sich selbst gerichtet und sich umgebracht haben, wie Medien berichteten. Für diesen Ablauf gab es aber von der Polizei keine Bestätigung. Der Hausbewohner wurde laut Polizei mit einer tödlichen Wunde am Kopf im Haus gefunden. Der Gerichtsvollzieher sei dienstlich unterwegs gewesen und nach dem Angriff mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus nach Frankfurt geflogen worden, sagte ein Polizeisprecher.

Zu den näheren Umständen der Tat, zu Ablauf und möglichem Motiv machte die Polizei auf Anfrage keine weiteren Angaben. Der Tatort ist ein Fachwerkhaus im Zentrum von Gelnhausen. Nach der Tat war eine Blutlache vor der Tür des Einfamilienhauses zu sehen. Wie viele Schüsse am Morgen gegen 9.30 Uhr mit was für ein Waffe in welchem zeitlichen Abstand gefallen sind - dazu machten Polizei und Staatsanwaltschaft in ihrer knappen Mitteilung keine Angaben.

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dpa

Rubriklistenbild: © Symbolbild: dpa

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