Vor Südafrika-Reise den Schutz gegen Masern prüfen

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Schutzimpfung gegen Masern.

Düsseldorf -  Vor einer Südafrika-Reise sollten Urlauber derzeit dringend ihren Schutz gegen Masern über prüfen. 1355 Fälle von Maser sind am Kap in den letzten zwei Monate gemeldet worden.

Centrum für Reisemedizin (CRM) in Düsseldorf

Im Internet: www.crm.de

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Laut dem Centrum für Reisemedizin (CRM) in Düsseldorf, seien vier Menschen an Komplikationen gestorben, drei davon waren Kinder.

Mit rund 90 Prozent der Fälle sei die Provinz Gauteng mit der Hauptstadt Pretoria die Region mit den meisten Krankheitsfällen gewesen. Auch Johannesburg meldete steigende Fallzahlen, in einem Gefängnis erkrankten hier zuletzt 20 Insassen.

Eine Immunität bestehe in der Regel, wenn ein Mensch schon einmal an Masern erkrankt war. Als Alternative gibt es eine Impfung, die für Kinder im zweiten Lebensjahr empfohlen wird, aber auch später nachgeholt werden kann.

 Bei Masern zeigt sich laut dem CRM acht bis zwölf Tage nach der Ansteckung ein großfleckiger rötlicher Ausschlag auf der Haut. Zu den Symptomen gehören außerdem Abgeschlagenheit, hohes Fieber und Lichtempfindlichkeit. Entgegen einer landläufigen Meinung seien Masern “keine harmlose Kinderkrankheit“, warnen die Experten. Schwere Verläufe träten auch bei Erwachsenen relativ häufig auf.

Nach dem südafrikanischen Impfkalender wird gegen Masern im Alter von 9 Monaten und 18 Monaten geimpft. Nach dem deutschen Impfkalender sind 2 MMR-Impfungen für alle Kinder vorgesehen. Ein fehlender Impfschutz kann auch später jederzeit, z.B. anlässlich einer Reise, nachgeholt werden.

 dpa

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