Wann Unwetterschaden versichert ist

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Eine Spur der Verwüstung zieht sich durch Simbach am Inn. Ein Hochwasser hat im niederbayerischen Landkreis Rottal-Inn hat auch Todesopfer gefordert. Foto: Sven Hoppe

Mehrere Orte im Landkreis Rottal-Inn waren gestern in Niederbayern teils meterhoch überschwemmt worden. Auch andernorts in Deutschlands drohen weiterhin Überflutungen durch Starkregen oder plötzliche Unwetter. Da fragen sich viele, welche Versicherung bei Schäden zahlt.

Stuttgart (dpa/lsw) - Der Teufel steckt manchmal im Detail. So auch bei den Versicherungen für Unwetterschäden

Die Gebäudeversicherung deckt nur bestimmte Schäden ab. Dazu gehören Feuer, Sturm, Hagel und Überschwemmungen durch Leitungswasser. Die Versicherung greift, wie der Name schon sagt, für Schäden am Haus.

Für Überschwemmungen durch nahe Gewässer, Rückstau in der Kanalisation, Erdbeben oder Schnee und Lawinenschäden ist es eine Elementarversicherung nötig. Gerade beim Thema Rückstau lohnt es aber auch hier, ins Kleingedruckte zu schauen. So verlangen einige Versicherer, dass eine spezielle Rückstauklappe in der Kanalisation des Hauses eingebaut ist.

Alles, was sich im Haus befindet, ist normalerweise über die Hausratversicherung abgedeckt. Auch hier sind aber Überschwemmungen und Rückstau nur dann versichert, wenn die Absicherung von Elementarschäden zusätzlich vereinbart ist.

Verbraucherzentrale zu Unwetterschäden

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