Mini-Garten im Glas: Kies, Puzzolane und Erde als Substrat

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Kleine Landschaften im Glas sind leicht gestaltet. Allerdings sollte das Substrat auf die Bedürfnisse der Pflanzen angepasst sein. Foto: Pflanzenfreude.de

Pflanzen werden in der Regel in ein Terrarium gesetzt, um für Haustiere eine möglichst natürlich wirkende Umgebung zu schaffen. Aber es geht natürlich auch ohne sie.

Essen (dpa/tmn) - Ganz kleine Landschaften und Ökosysteme rein aus Pflanzen: Das kann der Hobbygärtner im Glas gestalten und pflegen. Das passt als außergewöhnliche Dekoration und sieht auf dem Tisch, dem Fensterbrett oder im Regal sehr hübsch aus. Das Blumenbüro in Essen erklärt, wie es geht: 

Materialien: Für ein kleines Terrarium mit einem Ficus Ginseng oder Ficus Microcarpa braucht man je rund 100 Gramm schwarzen und weißen Kies, Erde für Bonsaipflanzen und Moos, außerdem rund 300 Gramm Puzzolane. Letzteres sind künstliche oder natürliche Steine zum Beispiel aus Tonerde, Kalkstein und Eisenoxid.

Der Rest ist einfach: Der Kies, die Puzzolane und die Bonsaierde in das Glas füllen, den Bonsai einsetzen. Das Moos wird nun gewässert, überschüssiges Wasser wieder ausgedrückt. Dann wird das Moos um den Bonsai drapiert. Dann alles noch mal angießen und mit Steinchen oder Rinde dekorieren. In dem kleinen Ökosystem wachsen neben Bonsais auch Sukkulenten und Gräser gut. Nur das Substrat muss jeweils darauf angepasst werden.

Informationen des Blumenbüros

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