Dazu gehörten beim „Trail“ ein Gatter aufzumachen, Hindernisse zu umgehen oder das Pferd über eine Brücke zu dirigieren. Alles Dinge, die im Sattel doppelt schwer sind und die nicht wenige Vierbeiner scheuen. Rasant wird‘s stets beim „Reining“, das ausschließlich im Galopp geritten wird. Dessen bekanntestes Manöver ist der „Sliding Stop“, wenn das Pferd so bremst, dass es mit den Hinterbeinen rutscht. Bei den ganz großen Turnieren und Prüfungen in Deutschland darf in der Rubrik „Working Cowhorse“ auch mal ein junges Rind gelenkt werden.
Das gibt es in Babenhausen, wo am Samstag rund 60 Pferde an den Start gingen, noch nicht. „Wir hatten die Jahre zuvor auch schon 85 Teilnehmer“, erzählt Uwe Bader, Leiter des sportlichen Bereichs, der gewisse Absagen aufgrund des Wetters verkraften musste. Der größte Tribut an Kälte und Nieselregen war, dass die Veranstaltung in der Halle stattfand. Auch wenn Teilnehmer aus München und Bamberg kamen, so blieb die Veranstaltung, die als Einsteiger-Turnier gilt, doch überschaubar.



© JustBeim Westernreiten wird der Alltag der Cowboys zur Turnieraufgabe.




