So auch an der Ernst-Reuter-Schule (ERS), einer Gesamtschule mit dreigliedrigem Bildungsgang ab der Jahrgangstufe 5, und der Heinrich-Mann-Schule (HMS), einer Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe. Wie Georg Köhler, Leiter der ERS, mitteilt, wird es nach den derzeitigen Erkenntnissen im kommenden Schuljahr eine Hauptschulklasse mit 16 Schülern geben. Für den Realschulzweig liegen 80 Anmeldungen vor – die auf drei Klassen verteilt werden, und für den Gymnasialzweig gibt es 87 Anmeldungen, so dass dort ebenfalls drei Klassen entstehen. „Wir hätten gerne vier gebildet, aber das bekommen wir nicht genehmigt“, sagt Köhler.
150 Anmeldungen fürs nächste Schuljahr
Laut HMS-Leiter Hans Peter Löw liegen mehr als 150 Anmeldungen fürs nächste Schuljahr vor. Das sei ein starker Jahrgang und für ihn eine erfreuliche Entwicklung. „Allerdings wird es räumlich langsam eng“, sagte der Schulleiter.
Dass die Rückkehr der ERS zu G9 Probleme bereiten könnte, glaubt er nicht. „Erstens spielt das erst in zwei, drei Jahren eine Rolle, aber auch dann wird es nicht zum Problem“, ist der Schulleiter zuversichtlich.
Auch sein Kollege von der ERS sieht das so: Die Inhalte seien schließlich identisch. Wichtig ist Köhler jedenfalls, dass die Schullandschaft in der Kreisstadt mit diesem Angebot erweitert sei. „Wir haben zwei Schulen mit gymnasialen Zweigen in Dietzenbach, und die Schüler müssen nicht woanders hin.“ Zumal beide Schulleiter froh über die gute Zusammenarbeit sind und sogar Lehrer austauschen.

















