Justitia auf Gerechtigkeitsbrunnen in Hanau wieder komplett

    • aHR0cDovL3d3dy5vcC1vbmxpbmUuZGUvbG9rYWxlcy9uYWNocmljaHRlbi9oYW5hdS9qdXN0aXppYS13aWVkZXItc2Nod2VydC13YWFnZS0yODMyNDMwLmh0bWw=2832430Justitia wieder mit Schwert und Waage0true
    • 04.04.13
    • Hanau
    • Drucken
    • T+T-

Justitia wieder mit Schwert und Waage

    • recommendbutton_count100
    • 0

Hanau - Die Justitia auf dem Gerechtigkeitsbrunnen vor dem Deutschen Goldschmiedehaus ist wieder komplett.

Vandalen hatten Justitia ihres Schwertes und ihrer Waage beraubt. Der Verein zur Förderung von Kunst und Kultur in Hanau sorgte nun für Ersatz.

© p

Vandalen hatten Justitia ihres Schwertes und ihrer Waage beraubt. Der Verein zur Förderung von Kunst und Kultur in Hanau sorgte nun für Ersatz.

Der Verein zur Förderung von Kunst und Kultur in Hanau hat dafür gesorgt, dass der Göttin der Gerechtigkeit Schwert und Waage wiedergegeben worden sind, wie dessen Vorsitzender Peter Jurenda mitteilte.

Schon vor längerer Zeit waren der Gerechtigkeitsgöttin Justitia ihre wichtigsten Insignien, eben jene Waage und das Schwert, gestohlen worden. Bei einer historischen Stadtführung des Vereins zur Förderung von Kunst und Kultur mit dem Ehrenvorsitzenden des Hanauer Geschichtsvereins, Dr. Eckard Meise, war das Fehlen dieser Insignien als besonders ärgerlich aufgefallen. Kurz entschlossen beschloss daraufhin der Vorstand des Vereins, dass man hier Abhilfe schaffen und die Justitia wieder komplettieren müsse.

Vorsitzender Peter Jurenda warb für dieses Vorhaben und konnte mehrere Vorstandsmitglieder für eine persönliche Spende gewinnen. Mit der Wiederherstellung von Schwert und Waage wurde die Metallbildnerin Sybille Thielemann beauftragt. Und Martin Hoppe, der Vorsitzende des Hanauer Geschichtsvereins, stand diesem Vorhaben historisch beratend zur Seite.

Auch die Stadtwerke Hanau beteiligten sich unkonventionell dadurch, dass sie einen „Steiger“, einen kleinen Lkw mit ausfahrbarem Arbeitskorb, bei der Montage zur Verfügung stellten. So konnte dann der Hanauer Restaurator Jens Engelhardt die Justitia vorm Goldschmiedehaus vor wenigen Tagen im Beisein der Vereinsmitglieder Waltraud Hoppe, Ursula und Sybille Thielemann, Michael Goebler und Peter Jurenda wieder mit Schwert und Waage ausstatten. Diese Arbeit war sehr aufwendig, da in den Händen der Justitia noch die Reste der vorherigen Schwert und Waage steckten. Diese mussten mit großer Sorgfalt entfernt werden, was sich etwas schwierig gestaltete. Aber nach circa zwei Stunden war es vollbracht – Justitia war komplett und hielt wieder Schwert und Waage in ihren Händen.

Peter Jurenda bedankte sich bei allen, die hier mithalfen; er betonte dabei, dass der Verein zur Förderung von Kunst und Kultur in Hanau durch sein Engagement einen wichtigen Mosaikstein zur Hanauer Geschichte wieder eingefügt habe. Jurenda: „Unser Verein hofft, dass Schwert und Waage in der Hand der Justitia nun erhalten bleiben“. Und Hanaus Kulturbeauftragter Klaus Remer, ebenfalls Vorstandsmitglied, ergänzt: „Die Justitia ist seit Jahrhunderten ein Symbol für den Erhalt der Stadtrechte, die Hanau schon 1303 erhielt, sie ist auch ein Zeichen des Stolzes der Bürger auf ihre Stadt, nicht ohne Grund steht sie vor dem einstigen Rathaus, dem jetzigen Goldschmiedehaus.“

did

zurück zur Übersicht: Hanau

Lesen Sie auch:

Offenbach-Post: Chefredakteur Frank Pröse  feiert Geburtstag

Chefredakteur Frank Pröse feiert Geburtstag

Offenbach - Man zeige uns einen Chefredakteur, der derartig in seiner Zeitung verwurzelt ist wie der unsrige. Frank Pröse feiert heute seinen 60. Geburtstag - herzlichen Glückwunsch! Von Thomas KirsteinMehr...

Daten-Leck im Rathaus  Rodgau: Bankverbindungen  sichtbar

Daten-Leck im Rathaus

Rodgau - Im internen Netzwerk der Verwaltung hat es eine Lücke gegeben. Sensible Daten konnten eingesehen werden. Zum Beispiel Bankverbindungen.Mehr...

Stadthof in Offenbach: Umgestaltung bald fertig, Nachbesserungen notwendig

Zwangs-Kosmetik folgt im Frühjahr

Offenbach - Risse in den Bodenplatten, Wasser in der Tiefgarage: Schon vor Fertigstellung des letzten Abschnitts der Stadthof-Umgestaltung steht fest, dass Nacharbeiten nötig sind. Die Stadt sagt: Alles ganz normal. Von Jenny Bieniek Mehr...

Kommentare

  • Neueste Kommentare
  • Beliebteste Kommentare
Doorman04.04.2013, 20:01
(1)(0)

woma63 zieht ein Vergleich mit dem Umbau in Hanau:
Man kann auch andere Dinge in Hanau zerstören, die der Gerechtigkeit der Bürger in Ärgerniss verwandeln.
Vielleicht war es auch nur ein Versehen eines Investors, der seine Bagger in die falsche Richtung schickte und die dann mit "AUGENBINDE" Hanau zerlegen wollten. ( Na gut, so schlimm wird es nicht sein )

Alle Kommentare anzeigen

Aktuelle Fotogalerien

zurück

  • „Hochzeitstag“ im Städtchen

    „Hochzeitstag“ in Seligenstadt: Bilder
  • Kerb und Oktoberfest in Hainstadt

    Kerb in Hainstadt
  • Hochzeitsmesse in der Willy-Brandt-Halle

    Hochzeitsmesse 2014 in Mühlheim

vor

weitere Fotogalerien:
Bestellen Sie den Newsletter von op-online.de kostenlos

Mit der OP immer auf dem Laufenden

Fan der OP auf Facebook werden OP auf Twitter folgen OP-Videos auf YouTube abonnieren RSS-Feeds der OP abonnieren Social Buttons OP
Verbinden Sie sich mit der Redaktion.
Per Facebook, Twitter, YouTube und RSS.

Artikel lizenziert durch © op-online
Weitere Lizenzierungen exklusiv über http://www.op-online.de

Neues Passwort zusenden

Bitte geben Sie ihre E-Mail Adresse an, wir senden Ihnen ein neues Passwort zu.

Bitte warten

Es wird etwas gemacht.

  • recommendbutton_count100
Schließen

Druckvorschau

Artikel:

Schließen

Artikel Empfehlen

Empfehlen Sie diesen Artikel Ihren Freunden und Bekannten!

Fehleranzeige ausblenden

Es sind Fehler aufgetreten!

  • Fehlertext

Bitte berichtigen Sie oben aufgeführte Fehler und klicken danach noch einmal auf den Absenden Button.

Fehleranzeige ausblenden

Schwere Fehler sind aufgetreten!

  • Fehlertext

Bitte setzen Sie sich mit der technischen Abteilung in Verbindung.

  • Fehlertext

Achtung!

  • Fehlertext

Nicht alle Aufgaben konnten abgearbeitet werden.