Bei einer Enthaltung aus Reihen der FWG folgten sie dem Vorschlag des Magistrats, die Neugestaltung des Bereichs zwischen Zimmerstraße und Lutherplatz um mindestens zwei Jahre auf 2015/2016 zu verschieben, wobei 2017 den spätesten Baubeginn darstellen soll. Die Realisierung der Pläne für den Lutherplatz soll noch weiter (auf „unbestimmte Zeit“) verschoben werden, während die Romorantin-Anlage gar nicht zum Zug kommt und allenfalls im Rahmen der städtischen Grünpflege aufgewertet wird. .
„Bittere Entscheidung“
Es sei eine „sehr bittere Entscheidung, nachdem schon viel Energie und Engagement in den Stadtumbau geflossen sind“, sagte Frank Gottschling (SPD): „Das darf nicht ins Leere laufen, dazu ist die Notwendigkeit zu groß.“ Aber eine Umsetzung zum jetzigen Zeitpunkt sei angesichts der Finanzlage nicht zu vermitteln.
Einzig Uli Vogel (FWG) mochte nicht zustimmen: „Auch wir sind der Meinung, dass was passieren muss, aber man könnte das unter finanzieller Einbeziehung der Eigentümer tun.“ Das werde nicht klappen, so die Meinung nicht nur der Verwaltung. Im Gegensatz übrigens zur unteren Bahnstraße: Dort wollen zwei Eigentümer (unter anderem Kaufhaus Braun) ihre Vorflächen samt städtischen Bereichen einheitlich gestalten – der Bauausschuss sprach sich einstimmig dafür aus, dass die Stadt die Hälfte der Kosten übernimmt.


















