Das zur Bebauung vorgesehene Areal wird von der Darmstädter Straße und dem Egelsbacher Weg begrenzt. Im Süden soll die Bebauung bis etwa in Höhe der Zu-fahrt zur ehemaligen Straßenmeisterei reichen, im Norden bis zu den vorhandenen Gebäuden.
„Entstehen können dort gut 100 Reihen- und etwa 80 Einzel- und Doppelhäuser“, berichtet Schneider. Ursprünglich war auch dort ein erheblicher Anteil an Geschosswohnungsbau vorgesehen. Doch es gilt das Gleiche wie im Nordend: „Dafür ist kein Markt mehr da.“ Der Bebauungsplan wurde deshalb geändert.
Er sieht jetzt eine Bebauung mit rund 260 Wohneinheiten vor. Somit könnten in Langens Süden etwa 600 Menschen eine neue Heimat finden.
Im Rathaus, Raum 209, liegen nun sämtliche Unterlagen zur Einsicht bereit. Die etwa 80 Grundstücke befinden sich in Händen von rund 150 Eigentümern. Sie können bis 2. März prüfen, ob die Angaben richtig sind.
Anschließend werden die Grundstücke von der städtischen Umlegungsstelle in Absprache mit den Eigentümern nach den Vorgaben des Bebauungsplans neu geordnet. Das dauert erfahrungsgemäß drei bis fünf Jahre, wie Schneider mitteilte. Erst danach könnten die Bagger und Kräne anrücken. Etwa ein Drittel der Flächen werden für Straßen, Wege und Plätze benötigt.


















