Birgit Reuter und Mick Liebig gestalten Konzertabend in Mainhausen

    • aHR0cDovL3d3dy5vcC1vbmxpbmUuZGUvbG9rYWxlcy9uYWNocmljaHRlbi9tYWluaGF1c2VuL3p3ZWlzcHJhY2hpZy12b2xsZXIta29udHJhc3RlLTIyODMyMjkuaHRtbA==2283229Zweisprachig und voller Kontraste0true
    • 19.04.12
    • Mainhausen
    • Drucken
    • T+T-

Zweisprachig und voller Kontraste

    • recommendbutton_count100
    • 0
    • 0

Mainhausen (tku) - Das Kilianushaus wurde einmal mehr zum Musentempel: Die Initiative „Kultur-Extra-Mainhausen“ nutzte zum zwölften Male in Zusammenarbeit mit der katholischen Pfarrgemeinde Sankt Kilian Mainflingen diesen Veranstaltungsort als kulturelles Podium, um Kultur zu präsentieren.

© Ham

Aktuelle Hits und unvergessene Klassiker präsentierten die Ton- und Textartisten Birgit Reuter und Mick Liebig im Verlaufe des dreistündigen Programms.

Zu Gast waren diesmal die im Ostkreis bekannte Sängerin Birgit Reuter aus Mainflingen und ihr musikalischer Partner und Gitarrist Mick Liebig aus Dietzenbach. „So´n bißchen dazwischen“ war denn auch das musikalische Motto, das wirklich für jeden Geschmack etwas zu bieten hatte. Gäste von Mainhausen, bis auf die andere Mainseite nach Unterfranken waren dem Ruf der Künstler und der Initiative gefolgt und erlebten einen abwechslungsreichen Musikabend.

Wulf Bonin nahm die Begrüßung der rund 150 Zuhörer vor, die beiden Interpreten ließen sich nicht lange bitten, einen umfassenden Querschnitt über ihr reichhaltiges Repertoire darzubieten. Sie übernahmen die Moderation ihrer Stücke selbst. Im ersten Teil begeisterten sie überwiegend mit Werken deutscher Liedermacher wie Ina Müller und Hannes Wader. Der „Smalltalk“ wurde dabei genauso thematisiert, wie der „Rosenkrieg“ zwischen Mann und Frau. Gewagt auch der Vergleich mit dem Beziehungs-Partner davor („Mark hätte nie…“) oder die Einschätzung „Auf halber Strecke, zwischen Kuscheltuch und Rheumadecke…“. Viel Freude im Publikum fand auch der Klassiker von den „Prinzen“, das „Fahrrad“ im Duett von Birgit Reuter und Mick Liebig und der Trennungsgrund „Wegen einer Älteren“. Da musste man schon genau hinhören, um die humoristisch charmanten oder auch gesellschaftskritisch frechen Anmerkungen und Wortspielereien aufzusaugen. Die Künstler erwiesen sich hier nicht nur als Ton- sondern auch als wahre Textartisten. „Zurück in Muttis Bauch“ würde sich so manches Kind wünschen, angesichts der Querelen des Erwachsensein und –werdens. Birgit Reuters erwachsene Tochter Svenja hatte ihr Stück „Wir beide“ („Weißt Du eigentlich, was Du bist für mich…“) im Duett ganz der Mama gewidmet. „Komm lehn´ di an mi´“ war da ein versöhnlicher Abschluss des ersten Teiles, der in tiefsten Plattdeutsch zur Pause überleitete.

Wie der freie Eintritt war auch die Einladung des Gastgebers zum traditionellen Glas Wein oder Wasser für die Gäste nur durch großzügige Sponsoren ermöglicht worden. Zu diesen zählte auch dieses Mal wieder die Vertriebsgruppe der Offenbach-Post.

Im zweiten Teil waren überwiegend englischsprachige Stücke und Oldies an der Reihe, darunter flossen aber auch aktuelle Chart-Erfolge mit ein. „Baby, it's cold outside“, „Need you now“ und „Something stupid“ (bekannt durch Robbie Williams) zählten zu den populären Stücken. Sehr viel Applaus brachten auch die stimmungsvollen Klassiker wie “California Dreaming“, oder auch „Leaving on a Jetplane“. Bei „Use Somebody“ zeigte Tochter Svenja noch einmal ihr Können, wonach Birgit Reuter, immer unter sensibler Begleitung ihres Gitarristen, noch einmal Songs von „Adele“ interpretierte („Something like you“ oder „Rolling in the Deep“). Oldie-Ohrwürmer waren unter anderem auch „Stumblin in“ von Suzi Quatro und Chris Norman, mit „You ´re the one that I want“ ließ John Travolta grüßen, und „Mamma Mia“ von ABBA war wohl jedem geläufig. Mit „My Heart will Go on“ wurde ein Herzenswunsch von Organisator Wulf Bonin gerne erfüllt. „Fly me to the Moon“ wurde sogar zweisprachig aufgeführt. Die Künstler bewiesen eindrucksvoll, dass man sie in keine gesangliche Schablone pressen kann, zu facettenreich und voller Kontraste sind ihre Darbietungen. Aus rund 100 gemeinsam Werken auswählen zu können, hinterlässt einen bleibenden Eindruck. Ohne Zugaben durfte das fast dreistündige Programm nicht beendet werden. Stehende Ovationen und langer rhythmischer Beifall sorgten für gesangliche „Nachschläge“, darunter „Son oft the Preacherman“ oder Bob Dylan.

zurück zur Übersicht: Mainhausen

Lesen Sie auch:

Sportverein Zellhausen feiert 100-jähriges Bestehen

Ein feuchtfröhlicher Jubiläums-Biathlon

Mainhausen - Wappen und Teamkleidung, wohin man sieht: Das Pfingstwochenende stand in Zellhausen ganz im Zeichen der Vereine.Mehr...

Kommentare

Facebook 'Like' wird geladen... Inhalt wird geladen - Downloadanzeige

standardfalse280like

Aktuelle Fotogalerien

zurück

vor

weitere Fotogalerien:

Foto-AktionJetzt abstimmen!

Wir suchen die drei schönsten Frühlingsbilder der Region! Wählen Sie aus der Top30 der Leserfotos Ihr Lieblingsbild.Mehr...

Mit der OP immer auf dem Laufenden

Fan der OP auf Facebook werden OP auf Twitter folgen OP-Videos auf YouTube abonnieren RSS-Feeds der OP abonnieren Social Buttons OP
Verbinden Sie sich mit der Redaktion.
Per Facebook, Twitter, YouTube und RSS.

Artikel lizenziert durch © op-online
Weitere Lizenzierungen exklusiv über http://www.op-online.de

Neues Passwort zusenden

Bitte geben Sie ihre E-Mail Adresse an, wir senden Ihnen ein neues Passwort zu.

Bitte warten

Es wird etwas gemacht.

  • recommendbutton_count100
Schließen

Druckvorschau

Artikel:

Schließen

Artikel Empfehlen

Empfehlen Sie diesen Artikel Ihren Freunden und Bekannten!

Fehleranzeige ausblenden

Es sind Fehler aufgetreten!

  • Fehlertext

Bitte berichtigen Sie oben aufgeführte Fehler und klicken danach noch einmal auf den Absenden Button.

Fehleranzeige ausblenden

Schwere Fehler sind aufgetreten!

  • Fehlertext

Bitte setzen Sie sich mit der technischen Abteilung in Verbindung.

  • Fehlertext

Achtung!

  • Fehlertext

Nicht alle Aufgaben konnten abgearbeitet werden.