Tybussek beschuldigt Schwabe einer „bewusst falschen Darstellung“ der Unterhaltungskosten der zwar fertigen, aber nie angefahrenen Anlage im Donsenhart.
Was die CDU bezwecken wolle mit der Behauptung, der Stillstand schlage jährlich mit 2,4 Millionen Euro zu Buche, sei ihm ein Rätsel. Zumal sich der tatsächliche Verlust bei „weit unter 300.000 Euro im Jahr“ bewege - und damit, behauptet der Verwaltungschef, mit Blick auf nun nicht mehr nötige Zusatzinvestitionen in Lagerflächen für Gärreste „der Betrieb teurer als der Stillstand wäre“.
Opposition ziehen sich ins Hinterzimmer zurück
Fakt sei bis dahin, beharrt Tybussek, dass die Stillstandskosten „in etwa auf Höhe des Verlusts liegen“, den die von allen Parteien gemeinsam ausgewählten und unabhängigen Gutachter für den Betrieb der Anlage prognostiziert haben. Das wiederum müsse daran erinnern, dass die Beschlusslage die Biogasproduktion nur erlaube, wenn sie wirtschaftlich sei.
Das alles wisse auch CDU-Fraktionsvorsitzender Marius Schwabe; trotzdem behaupte er öffentlich stets das Gegenteil. „Waren es anfangs 500.000 und dann 600.000 Euro, „ist er nun bei 2,4 Millionen Euro angelangt.“ Zugleich ziehe sich die Opposition ins Hinterzimmer zurück und beteilige sich „nicht konstruktiv an der Mitarbeit zur Problemlösung“.

















