Steffen Waitz sagt, was sich allen nicht ändert in Hotel und Restaurants in Mühlheim

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    • 05.05.11
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Wenn Gerüchte überkochen

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Mühlheim - Als große Hotels und Restaurants aus dem Rhein-Main-Gebiet anriefen und fragten, ob sie denn jetzt sein Personal übernehmen könnten, da wusste Steffen Waitz, dass es an der Zeit ist, mit seinen Plänen an die Öffentlichkeit zu gehen. Von Barbara Hoven

Nein, er sei nicht pleite, stellt der Chef vom als kulinarische Referenzklasse in der Region geltenden Landhaus-Hotel Waitz und den drei angrenzenden Restaurants in Lämmerspiel klar. Nein, er werde sein Haus auch nicht an irgendwelche Russen verkaufen. Und nein, auf absehbare Zeit werde kein Waitz-Mitarbeiter gen Frankfurt oder sonstwo hin abwandern.

Aber ja, eine Neuigkeit gebe es tatsächlich: Der tägliche Restaurant-Betrieb à la carte im Restaurant Waitz mit seinen 80 Plätzen werde ab dem 1. Juni eingestellt. Für Hochzeiten, Familienfeiern und andere planbare Termine und Veranstaltungen sei das Edel-Restaurant aber weiterhin buchbar.

Fine Dining „nicht mehr zeitgemäß“

Bei den beiden anderen gastronomischen Waitz-Ablegern - der seit 2003 existierenden und mehrfach ausgezeichneten „Steff´s Lounge“ und der Weinstube „EdVino“, die 2008 im Fachwerkhaus unmittelbar an der Bischof-Ketteler-Straße die Türen öffnete - ändere sich nichts außer den Öffnungszeiten. Auch im Hotel bleibe alles beim alten.

Nun dürfte, hofft Steffen Waitz, mit den Fakten zur großen Waitz-Küche bald auch die Gerüchteküche erkalten. Die brodelte in den vergangenen Tagen nicht nur in Mühlheim recht heftig.

Konkrete Zahlen nennt der Geschäftsmann nicht, aber Waitz betont: „Wir sind konjunkturell in einem Hoch und wären nicht gezwungen, etwas zu verändern.“ Nur habe eine jahrelange Beobachtung der Trends in der Gastro-Szene nun mal gezeigt, dass das Konzept des so genannten „Fine Dining“, wie es seit jeher im Restaurant Waitz praktiziert wird, in dieser Form eben „nicht mehr zeitgemäß“ sei. Deshalb habe man aus unternehmerischer Sicht lieber rechtzeitig agieren wollen, als später reagieren zu müssen. Nochmals betont er: „Es verschwindet hier gar nichts, wir grenzen lediglich ein einziges Angebot ein.“

Und noch ein wichtiges Nein: Auch Entlassungen - in den Straßen war zu vernehmen, dass schon 20 Leute ihre Kündigung bekommen haben - werde es nicht geben. „Wir haben derzeit 60 Angestellte und dabei bleibt es“, betont Steffen Waitz. Einige Mitarbeiter aus dem Restaurant würden künftig allerdings in den beiden anderen Restaurants eingesetzt. Dort gebe es auch nach dem 1. Juni täglich Essen à la carte - außer am Ruhetag natürlich.

Den Entschluss, sich aus dem Gastro-Edelsegment ein Stückchen zurück zu ziehen, hatte die Familie Waitz endgültig erst vor etwa zwei Monaten gefasst. „Nach und nach haben wir dann unseren Stammgästen davon erzählt“, berichtet der Chef. Und dass er irgendwann nur noch darüber habe staunen können, was plötzlich so alles an Gerüchten in der Region kursierte.

Rubriklistenbild: © Berga/pixilio

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