Denn gerade schwebt ein 35 Tonnen schweres Betonfertighaus am Haken eines riesigen Kranes durch die Luft.
Es ist eins von insgesamt sechs Elementen, die ein neue Schalthaus ergeben. Bisher war die Station im alten Stadtwerkehaus in der Friedrichstraße untergebracht, in dem auch der Ping-Pong-Club trainiert. Doch aus zwei Gründen wurde ein Neubau nötig.„Das Gebäude ist mehr als 100 Jahre alt. Da ist es heikel, neueste Technik einzubauen“, sagte Eberhard Röder, Geschäftsführer der Stadtwerke, die Bauherrin dieses Projektes sind.
Während alle anderen bereits auf Vordermann gebracht worden waren, entsteht auf dem ehemaligen Lehrerparkplatz auf einer 15 mal 12 Meter großen Fläche für rund 900 000 Euro dieses neue Gebäude mit Inneneinrichtung. „Von den zwölf Parkplätzen bleiben noch sechs erhalten“, erklärt Dioplom-Ingenieur Uwe Hildebrandt, Prokurist und Technischer Leiter bei den Stadtwerken. Diese Übergabestation übernimmt nach Fertigstellung die Stromversorung im Stadtgebiet westlich der Frankfurter Straße und nördlich der Carl-Ulrich-Straße bis einschließlich Gehespitz-Gewerbegebiet.
Die letzten Arbeiten sollen erst in den Sommerferien über die Bühne gehen.„Vier dicke Kabel kommen an und 24 dünnere Kabel führen von der Station weg“, erläutert Uwe Hildebrandt. Wie das Gebäude an der Friedrichstraße danach genutzt werden soll, steht noch nicht fest.



















