Nach Angaben von Polizeisprecher Henry Faltin können die Brandermittler der Polizei, die gestern Morgen ihre Untersuchungen begonnen haben, allerdings ein Fremdverschulden definitiv ausschließen. Die Ermittlungen der Kripo dauern unterdessen an.
Faltin zufolge war der Zustand der 56-jährigen Türkin auch gestern Nachmittag äußert kritisch, sie schwebte in akuter Lebensgefahr. Bei dem Brand entstand nach ersten Schätzungen der Polizei zudem ein Sachschaden am Gebäude und am Inventar „deutlich im fünfstelligen Bereich“. Wie lange die durch den Brand in Mitleidenschaft gezogenen Räume des Wohnheims unbewohnbar bleiben, steht nach Angaben des Polizeisprechers noch nicht fest. Zu entsprechenden Fragen wollte sich die Heimleitung gestern uns gegenüber nicht äußern.
Bilder vom Unglücksort
Die Einsatzkräfte konnten die schwer verletzte 56-Jährige aus ihrem Zimmer retten, die dann nach einer Erstversorgung mit dem Rettungshubschrauber ins Klinikum nach Offenbach transportiert wurde. Weitere neun Bewohner konnten das Gebäude rechtzeitig verlassen und sich in Sicherheit bringen. Eine zunächst als vermisst gemeldete Frau, nach der die Feuerwehrleute lange in den Wohnräumen suchten, wurde Widcsisk zufolge später unversehrt in einem anderem Gebäude des Wohnheims gefunden. Der Einsatz war gegen 22 Uhr beendet.
Drei der Bewohner wurden nach Angaben von Bürgermeister Bernd Roth, der sich vor Ort über den Brand informierte, noch am Sonntagabend vorläufig in einem nahegelegen Hotel untergebracht.



























