Grundlage dafür ist das Projekt Q4 – eine Präsentation der vierten und letzten Qualifikationsphase zum Abitur.
Die Schüler der 13. Klasse bekommen in ihrem Leistungskurs Technik/Wissenschaft die Aufgabe, ein neues Corporate Design für ein Unternehmen oder eine Firma zu entwickeln oder zu verbessern. CD ist das Erscheinungsbild eines Unternehmens. Dazu zählen vor allem das Logo, aber auch Webseiten, Briefbögen, Handzettel und Broschüren.
Bevor es für die Schüler im Herbst richtig losgehen konnte, mussten sie sich erstmal auf die Suche nach einem Unternehmen machen, das die Arbeit mit ihnen annimmt. Vorgaben von der Schule gab es keine – das Unternehmen muss sich ledigliche auf die Neugestaltung einlassen und Vertrauen mitbringen. Svenja Büttner, Lukas Emge und Lukas Juretzek hatten es in diesem Punkt leicht. „Meine Mutter hat 2010 das „Schafhof Café“ eröffnet, dann haben wir für sie ein Design gestaltet“, verrät Svenja Büttner. Andere hatten es da schon schwieriger. Trotzdem konnten alle Abiturienten jemanden finden und loslegen.
Das Ganze ist aber nicht für den Papierkorb: In der Regel übernehmen die Firmen die Entwürfe. Somit steigen die Schüler schon jetzt ins Mediengeschäft ein, obwohl das Abitur noch vor ihnen liegt. Svenja Büttner, Lukas Juretzek und Lukas Emge sind froh, dass die Inhaberin des „Schafhof Cafés“ das CD übernimmt – mit allem, was dazu gehört.
Das Logo, das die Schüler entwickelten, enthält die gestalterischen Elemente des Gebäudes. „Die roten Streifen machen das Logo modern, seriös und stilvoll“, so Juretzek. „Schafhof Café“ ist in verschnörkelter, schwarzer Schrift geformt. „S“ und „C“ gehen ineinander über und ergeben eine Tasse – die roten Balken den Dampf. Aber auch Visitenkarten, Bierdeckel, Gutscheine, Briefbögen und sogar eine Webseite brachten sie zustande. „Auch die Homepage sollte jeden ansprechen“, betont Juretzek.
Das Fazit der Gruppen fällt hauptsächlich positiv aus. Die Gruppenarbeit und die Zusammenarbeit mit dem Unternehmen haben den Schülern Spaß gemacht. „Wir haben viel gelernt“, glaubt Svenja Büttner. Schnell wird klar, dass die Schüler in den letzten drei Jahren viel über Design, Gestaltung und Medien gelernt haben und ihr Wissen umsetzen können.



















