Man wertet es in Offenbach als Votum für die Kickers, für den Profifußball, für den Neubeginn.
Sicher, es ist Balsam auf die rot-weiße Fußballseele, wenn sie eine neue Wirkungsstätte erhält; lange nach der Eintracht und dem FSV in Frankfurt oder dem SV Wehen in Wiesbaden. Aber Vorsicht! Das alles haben die Offenbacher schon gehabt – die euphorische Aufbruch-Stimmung in eine neue Ära, der endgültige Abschied aus dem ewigen Jammertal. Ein Beispiel: Mit dem Engagement des Managers und Spielervermittlers Klaus Gerster („Der schwarze Abt“) war bei den Kickers der Aufstieg in die 1. Liga schon festgemacht. Davon ist eigentlich nur eins auf dem Bieberer Berg geblieben – eine nicht funktionierende Anzeigetafel, in Fankreisen auch Klaus-Gerster-Gedächtnistafel genannt.


















