Wie berichtet, hat das RP genehmigt, dass die bestehende Abbaufläche (etwa 28 Hektar) um weitere 24 Hektar wächst. Hoffmann sagte, die Stadt prüfe dagegen rechtliche Schritte. Überdies sieht er bei einem ganzen Bündel von Punkten Diskussionsbedarf:
- Wie sieht es mit der Renaturierung bereits genutzter Abbauflächen aus?
- Wie lässt sich der See für die Bürger als Freizeitraum in Zukunft besser nutzen?
Parkplatzkonzept für das Strandbad
Eingebunden in diesen Themenkomplex ist auch ein neues Parkplatzkonzept für das Strandbad am Baggersee. Eröffnet wird das Bad am 28. April. Der Parkplatz wird dann allerdings wohl noch eine Buckelpiste sein. Seit Jahren verspricht die Stadt eine Verbesserung. „Wir hoffen, dass wir bis zur Eröffnung kurzfristig noch etwas hinbekommen“, sagte Hoffmann gestern.
Für Gespräche offen zeigt sich Betriebsleiter Martin Weiss. „Wir können mit der Stadt Rodgau und dem Bürgermeister jederzeit über alle Themen reden“, versicherte er gestern gegenüber unserer Zeitung. „Wir hatten mit der Stadt immer ein gutes Verhältnis und das wollen wir weiter pflegen.“
In Nieder-Roden wird seit Mitte der 70er Jahre Quarzsand gewonnen. Die Firma Kasper Weiss beantragte im April 2009 die Erweiterung des vorhandenen Tagebaus (etwa 28 Hektar) in Richtung Nordwesten um 24 Hektar mit einer Abbauzeit von etwa 25 Jahren. Die Erweiterungsflächen bestehen je zur Hälfte aus Wald und Acker. Im Regionalplan Südhessen ist dieses Gebiet als Vorrangfläche für den Kiesabbau ausgewiesen. Im Planfeststellungsverfahren (Baugenehmigungsverfahren) konnten gemäß dem RP alle Bedenken, die speziell eine mögliche Gefahr fürs Trinkwasser betrafen, ausgeräumt werden.


















