Schülerticket vergessen: Busfahrer lässt Schüler im Schnee zurück

    • aHR0cDovL3d3dy5vcC1vbmxpbmUuZGUvbG9rYWxlcy9uYWNocmljaHRlbi9yb2RnYXUvYnVzZmFocmVyLWxhZXNzdC1zY2h1ZWxlci1zY2huZWUtenVydWVjay1yb2RnYXUtMjgyMDA1My5odG1s2820053Busfahrer lässt Schüler im Schnee zurück0true
    • 26.03.13
    • Rodgau
    • 29
    • Drucken
    • T+T-
Schülerticket vergessen

Busfahrer lässt Schüler im Schnee zurück

    • recommendbutton_count100
    • 2

Rodgau - Ein Busfahrer hat einen Elfjährigen ausgerechnet im dichten Schneetreiben an einer Haltestelle in Nieder-Roden nicht mitgenommen. Der Bub hatte sein Schülerticket vergessen.

Ein Mitschüler wollte für seinen Kumpel zwar noch schnell zahlen. Da hatte der unfreundliche Busfahrer die Tür aber schon geschlossen. Auch der Hinweis einer Frau im Bus, man könne den Jungen doch nicht einfach bei Eiseskälte im Schnee zurück lassen, half nicht. Der Busfahrer der Linie 99 gab Gas.

Der Vorfall ereignete sich schon am 12. März, wie erst gestern bekannt wurde. Das war der Tag, an dem der Winter nach Hessen zurückkehrte. Der Flughafen in Frankfurt war stundenlang geschlossen, auf den Autobahnen gab es schwere Unfälle.

Haltestelle Puiseauxplatz

Um 13.40 Uhr wartete Julian Schulz an der Haltestelle Puiseauxplatz in Nieder-Roden und wollte von der Heinrich-Böll-Schule nach Hause. Dann kam es mit dem Busfahrer zu Problemen, weil der Schüler seine Fahrkarte vergessen hatte. Zum Glück lieh ein Mitschüler Julian letztlich sein Handy, sodass er seine Mutter zuhause anrufen konnte. Kerstin Schulz: „Ich habe ihn abgeholt.“

Die Frau ist sauer auf die Kreisverkehrsgesellschaft (KVG). „Man kann doch einen Jungen nicht im dicksten Winter stehen lassen. Sein Freund wollte ja zahlen. Wir haben der Kreisverkehrsgesellschaft mehrfach geschrieben. Bisher wurde uns nur gesagt, der Fall würde bearbeitet. Langsam reißt uns die Geduld.“ Eine KVG-Sprecherin versuchte gegenüber unserer Zeitung gar nicht erst, die Sache zu beschönigen. „Es liegt ein Fehlverhalten des von uns beauftragten Busunternehmens vor. Das bitten wir zu entschuldigen. So ein Verhalten geht gar nicht. Vielleicht war der Fahrer wegen des Wetters im Stress.“ Die KVG bieten Familie Schulz an, Kontakt zum Busunternehmer herzustellen. Das soll die Wogen glätten.

Umfrage: Hier gibt es die meisten Schwarzfahrer

bp

Rubriklistenbild: © Symbolbild/dpa

zurück zur Übersicht: Rodgau

Lesen Sie auch:

Offenbach: Tugce A. nach Prügelattacke tot

Ein Meer von Kerzen für Tugce A.

Offenbach - Schätzungsweise 3000 Menschen nehmen gestern Abend vor dem Zentralgebäude des Sana-Klinikums Abschied von der jungen Lehramtsstudentin Tugce A. Mittlerweile wurden die lebenserhaltenden Maschinen abgeschaltet. Tugce A. ist tot. Von Michael EschenauerMehr...

Folie gegen den Fluglärm: Wer in Offenbach Schallschutz beantragt, muss sich auf einen Kampf mit der Bürokratie einstellen

Schallschutz: Folie gegen den Fluglärm

Offenbach - Es ist ein Vorschriftenmonster, hinter dem sich ein vermeintlich generöses Angebot verbirgt: „Erstattung von Aufwendungen für bauliche Schallschutzmaßnahmen nach §§ 9 und 10 des Gesetzes zum Schutz gegen Fluglärm in Verbindung mit der Zweiten Verordnung zur Durchführung des Gesetzes zum Schutz gegen Fluglärm.“ Von Matthias Dahmer Mehr...

Obdachlose aus Langen hat sich in Wartehäuschen eingerichtet und lehnt Angebot der Stadt ab, in eine Unterkunft zu ziehen

Die Frau, die an der Haltestelle lebt

Langen - Seit Monaten lebt eine ältere Frau im Wartehäuschen einer Langener Bushaltestelle. Hilfe der Stadt lehnt sie ab. Doch nun kommt die Kälte. Von Markus Schaible Mehr...

Kommentare

  • Neueste Kommentare
  • Beliebteste Kommentare
Muendiger_Buerger30.03.2013, 15:33Antwort
(0)(0)

Es geht hier um ein Kind ......... Und das im Winter !
Es wäre einfach gewesen den Namen festzustellen und die Adresse aufzuschreiben ....
Nicht jedes Kind ist ein Verbrecher!
Und dann noch auf die Mutter einzudreschen .............
"Schalt ´einen Gang zurück!"
"Danke!"

JoGi29.03.2013, 11:03Antwort
(2)(0)

Auf solche Kommentare wie von "Bomber", "eskarlchen" u. "mainer" antworte ich schon meist gar nicht mehr.

Das ist eh nur dummes Gequatsche u. Provokation, an einer vernünftigen Diskussion wollen u. können die sich sowieso nicht beteiligen.

wos29.03.2013, 09:36Antwort
(1)(0)

Eine "Bomber" - sche Steilvorlage!
Es geht doch nichts über die Solidarität.
Sicher wollen Sie Vorreiter sein und machen "gerne" bei solchen Vorschlägen mit!
Nehmen wir unsere französischen Nachbarn.
Hier gibt es folgende "freiwilligen" Solidarfonds:
Aufschläge bei Elektro, Gas, Wasser, Abwasser.
Sie "dienen" dafür, daß "arme" Schuldner weiter "graduit" sich bedienen.
Das Feld ist in Deutschland noch groß,
um "deutlich" mehr Solidarität zu zeigen.
Sicher haben Sie und ihre Zustimmer schon folgendes geregelt:
Jeden Monat überweisen sie 15 % ihres Netto-Einkommens an soziale Einrichtungen.
Wie, sie tun es nicht?
Was sollen Ihre Kommentare?

Alle Kommentare anzeigen

Aktuelle Fotogalerien

zurück

vor

weitere Fotogalerien:
Bestellen Sie den Newsletter von op-online.de kostenlos

Mit der OP immer auf dem Laufenden

Fan der OP auf Facebook werden OP auf Twitter folgen OP-Videos auf YouTube abonnieren RSS-Feeds der OP abonnieren Social Buttons OP
Verbinden Sie sich mit der Redaktion.
Per Facebook, Twitter, YouTube und RSS.

Artikel lizenziert durch © op-online
Weitere Lizenzierungen exklusiv über http://www.op-online.de

Neues Passwort zusenden

Bitte geben Sie ihre E-Mail Adresse an, wir senden Ihnen ein neues Passwort zu.

Bitte warten

Es wird etwas gemacht.

  • recommendbutton_count100
Schließen

Druckvorschau

Artikel:

Schließen

Artikel Empfehlen

Empfehlen Sie diesen Artikel Ihren Freunden und Bekannten!

Fehleranzeige ausblenden

Es sind Fehler aufgetreten!

  • Fehlertext

Bitte berichtigen Sie oben aufgeführte Fehler und klicken danach noch einmal auf den Absenden Button.

Fehleranzeige ausblenden

Schwere Fehler sind aufgetreten!

  • Fehlertext

Bitte setzen Sie sich mit der technischen Abteilung in Verbindung.

  • Fehlertext

Achtung!

  • Fehlertext

Nicht alle Aufgaben konnten abgearbeitet werden.