HSG Nieder-Roden erhöhen Eintrittspreise

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    • 08.01.13
    • Rodgau
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HSG Nieder-Roden

Handballer erhöhen Eintrittspreise

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Nieder-Roden - Die Handballer der HSG Nieder-Roden erhöhen ihre Eintrittspreise, um die Kosten für die Nutzung städtischer Sporthallen aufzufangen. Außerdem hoffen sie auf verstärkte Unterstützung ihrer Trägervereine TG und SG Nieder-Roden.

Zuschauer der Heimspiele in der dritten Liga und der Landesliga müssen nun zwei Euro mehr bezahlen. Bei einem Spiel der Drittligisten kostet die Eintrittskarte künftig zehn Euro, ermäßigt acht Euro. Das sei „liga-übliches Niveau“, so Stefan Schnur, sportlicher Leiter der ersten Mannschaft. Die Hinrunde habe gezeigt, dass die HSG mit den bisher verlangten acht Euro „am unteren Ende der Preisskala“ gelegen habe.

Bei Landesliga-Spielen der Männer II kosten die Karten künftig sieben Euro, bei den Damen I sechs Euro. Der ermäßigte Preis beträgt in beiden Fällen fünf Euro.

Die Handballer tragen ihre Heimspiele in der Sporthalle Wiesbadener Straße aus. Zum Training nutzen sie auch die Sporthalle der Claus-von-Stauffenberg-Schule.

Nach ersten Berechnungen auf der Grundlage des Stadtverordnetenbeschlusses vom 10. Dezember muss die HSG jährlich zwischen 17.000 und 20.000 Euro an Nutzungsgebühren bezahlen. Das ist ungefähr ein Zehntel des Etats von 180.000 Euro für die komplette Abteilung, die aus vier Aktiven- und elf Jugendmannschaften besteht.

„Kürzungen sind in unserem Etat kaum mehr möglich“, meint HSG-Kassierer Herbert Seitel: „Trainer und Spieler erhalten eine geringe Aufwandsentschädigung und an externen Kosten wie Schiedsrichter, Sportausrüstung oder Meldegebühren können wir auch nichts ändern.“ Also müsse die Handball-Spielgemeinschaft mehr Geld in die Kasse bekommen, um die Etatlücke zu füllen.

Die höheren Eintrittspreise sind für die HSG ein erster Schritt. Zur nächsten Saison werden auch die Dauerkartenpreise angehoben. „Von Seiten der Trägervereine wurde schon signalisiert, dass man mit etwas mehr Unterstützung rechnen kann“, schreiben die Handballer in einer Pressemitteilung. TG und SG Nieder-Roden haben nicht zuletzt wegen der Hallenkosten ihre Mitgliedsbeiträge ab 2013 angehoben.

Der HSG-Vorstand hofft, dass die Zuschauerresonanz weiterhin so gut bleibt wie bisher. Einen zeitweise in Betracht gezogenen Spartenbeitrag - ähnlich wie in einer Tennisabteilung - wolle man möglichst vermeiden. Reinhard Pietschmann, verantwortlich fürs Sponsoring, erhofft sich einen ganz anderen Effekt: „Vielleicht hilft uns die gegenwärtige Diskussion ja auch bei der Akquise zusätzlicher Sponsoren.“

Die sportliche Bilanz des Jahres 2012 kann sich sehen lassen. Nach dem Aufstieg in die Landesliga Süd stürmte die erste Damenmannschaft unter Leitung von Jogi Rhein an die Tabellenspitze. Die ersten Herren mit Alex Hauptmann haben sich in der dritten Liga Süd bei Heimspielen von ihrer besten Seite gezeigt. Sie belegen einen sicheren Mittelfeldplatz.

eh

Rubriklistenbild: © Archiv Eyßen

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Kommentare

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Wosdosdenn16.01.2013, 12:32Antwort
(0)(0)

Wer sollte auf die Wos'chen Unterstellungen Antworten? Sein imaginiertes Denn' schen?
Ansonsten wieder sein übliches fordern von anderen, ohne selbst was machen zu wollen. Nun kommt allenfalls noch die Litanei über große Verdienste durch "Speichengreifen".
We schön wäre es, auch wos würde mehr gutes tun und weniger reden. Dann bräuchte er sich auch keine "Denn'schen" erfinden.

wos16.01.2013, 00:53Antwort
(0)(0)

Wie üblich!
Nur Schweigen!

Wosdosdenn13.01.2013, 08:13Antwort
(1)(0)

Ach, woselschen!
Gehen sie in einen Verein, übernehmen sie Verantwortung.
Dort können sie beweisen, ob sie Ihren Worten Taten folgen lassen können.
Vermutlich werden sie sich diese Arbeit nicht antun!

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