Wobei insbesondere in der Kulturhalle die Preise steigen sollen. Das soll die örtlichen Vereine schonen, die überwiegend die anderen Hallen und Räume mieten, während viele Auswärtige die Kulturhalle nutzen - etwa zu Abi-Bällen.
Nach der neuen Satzung müssten sie etwa 2300 Euro hinblättern. Von der FDP kam der Vorschlag, in solchen Fällen Abschläge ab einem gewissen Betrag zu gewähren. Ein CDU-Vertreter regte an, preislich abgestimmte Pakete anzubieten, statt die diversen Dienstleistungen einzeln zu addieren. Oder gibt es bei 100 Prozent Preisaufschlag künftig eine Deckelung? Über die neuen Tarife wurde im Ausschuss letztlich nicht abgestimmt. Der SPD-Fraktionsvorsitzende Stefan Junge hält die Vorlage bisher nicht für zustimmungsfähig, „weil der Auftrag im Ergebnis nur unzureichend abgearbeitet wurde“. Das Tarifmodell geht nun in weitere Diskussionsrunden. Die Satzung soll eigentlich zum 1. Juli in Kraft treten.















