Bürgermeister Roland Kern kämpft mit Argumenten und Formalien für „Ringmaster“, das Rödermark 2002 als eine der ersten hessischen Kommunen eingeführt hatte. Der Computer steht bei der Polizei in Dietzenbach, die das System mit Informationen füttert.
Dietzenbach will die 5172 Euro sparen
Die beliefen sich 2010 auf überschaubare 10. 345 Euro, die Rödermark und Dietzenbach zu gleichen Teilen aufbringen. Diese 5 172 Euro wollen CDU, SPD, Grüne und Bürgerliste in Dietzenbach sparen.
„Wir erachten eine Fortführung für sinnvoll“, sagte Kern. In dieser Einschätzung habe ihn am Dienstagabend Roland Ullmann, der Präsident des Polizeipräsidiums Südosthessen, bestätigt. „Ringmaster“ sei ein Teil der Verbrechensvorbeugung. Den Erfolg dieser Kriminalprävention könne man nicht mit Zahlen messen, ergänzt auch Wolfgang Schaefer vom Verein „Bürger für Sicherheit in Rödermark“. Dessen Vorgänger „Nachbarn schützen Nachbarn“ hatte seit dem Jahr 2000 für die warnende Telefonkette geworben. Wenn mit einem Rundruf auch nur ein Betrug verhindert werde, sei das ein Erfolg.
















