In der ehemaligen Sandgrube, die die Rödermärker Ortsgruppe vor einigen Jahren gepachtet hat, ist der Verein seit 1985 bestrebt, eine Steilwand für Uferschwalben anzulegen. Die seltenen Vögel hatten dort schon einmal kurzfristig gebrütet, waren dann aber wieder abgeschwirrt.
In den vergangenen Jahren hat der NABU gemeinsam mit der Nell-Breuning-Schule das Gelände nun so weit abgeschirmt, dass die Natur sich erholen konnte - eine unabdingbare Voraussetzung für systematische Naturschutzarbeit. Mehrere große Weiden waren schon 2011 gefällt worden, um Platz für eine stabile Uferschwalbenwand zu schaffen.
Nur an der Nordseite des Sees ist der benötigte lehmige, stabile Untergrund zu finden. Wenn die Weiden abgeräumt sind, muss eine Fachfirma den Hang abstützen. Die kostspielige Aktion läuft dann gemeinsam mit der Unteren Naturschutzbehörde – das hoffen jedenfalls die Rödermärker NABU-Helfer. „Unser großes Ziel ist es, das Gelände zum Naturschutzgebiet zu machen“, blickt Dr. Rüdiger Werner nach vorne.



© ZieseckeDr. Rüdiger Werner und Karl-Heinrich Hechler machten Uferschwalben den Weg frei und lichteten die jungen Weiden aus.













