Seligenstädter CDU hat Unterstützung für Mehrgenerationenwohnen des Vereins Wohnikum zugesagt

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    • 04.04.12
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CDU: Restrisiko nicht eingehen

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Seligenstadt (kg) - Mit dem Thema des Mehrgenerationenwohnens des Vereins Wohnikum hat sich der CDU- Ortsverband Seligenstadt im Verlaufe seiner Klausurtagung beschäftigt. Eine Schließung des Schwimmbades würden sie aber nicht mittragen.

Christof Sulzman, stellvertretender Vorsitzender des Ortsverbandes, und seine Vorstandskollegin Monika Kraus teilen mit, dass der Ortsverband die Initiative zur Rettung des Seligenstädter Schwimmbades der CDU-Fraktion voll unterstützt. Einstimmigkeit herrsche darüber, den Verein Wohnikum dabei zu unterstützen, an anderer Stelle in Seligenstadt ein geeignetes Grundstück zu finden, nachdem die Rechtsberater der Stadt Seligenstadt eindringlich darauf hingewiesen haben, dass der Bebauungsplan für das Vorhaben Wohnikum den Bestand des Freischwimmbades und der Sportplätze gefährdet.

Entgegen allen Behauptungen machen die Ortspolitiker unmissverständlich klar, dass sie Mehrgenerationenwohnen ausdrücklich begrüßen und deren gesellschaftliche Bedeutung und sozialpolitische Notwendigkeit nicht in Abrede stellen. Auch vor dem Hintergrund des Selbstverständnisses einer christlichen Partei und in der Tradition der katholischen Soziallehre sei die Befürwortung des Projektes Mehrgenerationenwohnen selbstverständlich.

Uneingeschränkte Nutzung des Schwimmbades hat Priorität

Der CDU-Ortsverband sei jedoch nicht bereit, ein wie auch immer geartetes Restrisiko, dass eventuelle Klagen zur Schließung des Freischwimmbades und angrenzender Sportstätten führen könnten, mitzutragen oder einzugehen. „Dieses Restrisiko gehen alle anderen in der Stadtverordnetenversammlung vertretenen Fraktionen bewusst ein“, so Sulzmann.

Geltendes Recht könne auch durch privatrechtliche Vereinbarungen (entsprechende Verträge) nicht gebrochen werden. Immerhin sollen zusätzlich zu den 3000 Quadratmetern, die der Verein Wohnikum beansprucht, noch weitere 8000 Quadratmetern bebaut werden. Dies hätte zur Folge, dass mindestens noch schätzungsweise 120 Wohneinheiten entstünden, deren Bewohner somit ein erhebliches Klagepotential darstellen. Die zukünftige, weiterhin uneingeschränkte Nutzung des Freischwimmbades und der Sportflächen habe für die CDU Seligenstadt oberste Priorität. „Für dieses Ziel stehen wir als Partei und als CDU–Ortsverband ein und werden es unnachgiebig verfolgen. Hierbei setzen wir auf eine breite Unterstützung in der Bevölkerung und den betroffenen Vereinen“, stellt Sulzmann fest.

Rubriklistenbild: © Rainer Sturm / pixelio.de

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