. Von „der städtebaulichen Erweiterung des Bankenviertels an den Fluss“ und dem „Traum vom Leben und Arbeiten am Main“, schwärmt der Vorstandsvorsitzende des Projektentwicklers DIC, Ulrich Höller. Das Investitionsvolumen für das „Main Tor“ getaufte Areal beziffert er auf 700 Millionen Euro.
Der Blick vom Süden über die Untermainbrücke auf die Innenstadt fiel jahrzehntelang auf das abweisende und abgeschlossene Fabrikgelände der Degussa. Künftig soll ein lichtdurchflutetes und durchlässiges Ensemble aus Häusern, Außenanlagen, Gastronomie und Geschäften die Menschen locken. Das neue Stadtquartier öffne die historischen Wegeverbindungen vom Mainufer in die Innenstadt, sagt der Sprecher des Grünen-Planungsdezernenten, Mark Gellert. „Es ist auch ein schönes Projekt, weil Wohnungen in der Stadt entstehen, wo vorher nur Verwaltung war.“
„Jede neue Wohnung ist eine gute Wohnung“
Rund 3.000 Menschen sollen 2016 im „Main Tor“ arbeiten und wohnen, sagt Höller. 200 Wohnungen sind vorgesehen - etwa zur Hälfte als Eigentum und zur Miete. Zwischen 5.000 und 10.000 Euro pro Quadratmeter müssen für die auf drei Doppelgebäude verteilten Eigentumswohnungen bezahlt werden, die nicht nur am Main, sondern auch am stark befahrenen Untermainkai liegen. Der Spitzenpreis: Ein Penthouse mit mehr als fünf Zimmern für rund 2,6 Millionen Euro. 2014/2015 sollen die Eigentums- und Mietwohnungen im Inneren des Grundstücks bezogen werden können.
Es wird in die Höhe gebaut
Direkt am Main in Höhe der Brücke baut der Frankfurter Architekt Christoph Mäckler auf dem Areal „Panorama“ ein 16 Stockwerke hohes Bürohaus mit Arkadengängen und Dachterrassen. Es soll zusammen mit den Außenanlagen und dem Bürohochhaus „Winx“ im Zentrum des Projekts spätestens Anfang 2016 fertig sein. 110 Meter wird das gläserne Gebäude hoch sein. Einen höheren Bau wollte die Stadt nicht zulassen. Die Pläne stammen von dem Frankfurter Architekten Jürgen Engel, dem Vater des Masterplans für das gesamte neue Stadtquartier. Er hat unter anderem die chinesische Nationalbibliothek in Peking und die große Moschee in Algier gebaut.
dpa



© dpaDie Gegenwart: Derzeit dröhnen auf dem Areal am Main die Baufahrzeuge.






