Egelsbach (lfp) - Die Narren hätten sicherlich gelacht, wenn gerade die 33. Veranstaltung des Egelsbacher Waldmarathons „den Bach runter“ gegangen wäre. Viel hatte nicht gefehlt und es wäre soweit kommen.

© Postl
Beim Halbmarathon gingen 800 Läufer an den Start.
Ein Gewitter hatte seine Spuren hinterlassen. Aufgrund der starken Böen wurden viele Bäume im „Koberstädter Wald“, durch den die Laufstrecke führt, beschädigt oder gar umgeworfen. Das Forstamt Darmstadt und das Forstamt Langen kündigten daraufhin mit sofortiger Wirkung den Vertrag zur Durchführung der Veranstaltung.
Doch mit Hilfe des für die Koberstadt zuständigen Revierleiters Manfred Schröpfer wurde eine Alternativstrecke gefunden. Diese entsprach zwar nicht auf den Meter genau den Vorgaben, doch der Austragung stand nichts mehr im Wege.
„Da die Strecke nicht den Vorgaben entspricht, werden die Zeiten auch nicht in die Wertungslisten eingehen, die Platzierungen zählen aber für die Wertung des Pfungstädter Laufcups sowie für die Kreismeisterschaften des HLV-Kreises Darmstadt-Dieburg“, erläuterte Horst Bernau, der den Koberstädter Marathon mitbegründete.
Den Sieg über die Halbmarathon-Distanz holte sich Marc-André Ocklenburg (Essen) in 2:12,20 Stunden, auf den Rängen folgten Stefan Rauch (1:16,16) und Alexander Görzen (1:17,41). Dirk Förster von der SG Egelsbach kam nach 1:18,50 als Fünfter ins Ziel. Bei den Frauen siegte Haimanot Haile (W20, Spiridon Frankfurt) in 1:24,37 vor Marion Peters-Karbstein (Langen) in 1:32,16. und Christina Poetzsch in 1:33,06.
Den 10-Kilometer-Lauf bei den Männern gewann Sebastian Zang (TV Hergershausen) in 36:18 Minuten, bei den Frauen siegte Candes Gentry in 43:45 Minuten.
Die Halbmarathon-Strecke betrug durch den geänderten Streckenverkauf 20,9 anstatt 21,1 Kilometer, die Marathonstrecke gar nur 40 Kilometer.
„Ein Ausfall wäre für uns blöd gewesen, denn wir haben diesen Lauf fest in unsere Serie eingeplant“, meinte Kay Spamer, der mit seiner Laufpartnerin Andrea Helmut den 20. Marathonlauf absolvierte. Das Isenburger Duo meisterte bereits den Transalpin Run und nimmt an der Serie „In jedem Bundesland ein Marathon“ teil. Als „Bulle und Bär“ sind sie weiter auf Erfolgskurs.
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(67.4)%Ja, Sport in einem Verein macht Spaß und stärkt den Zusammenhalt.
(14.2)%Nein, ich bin ein Einzelgänger. Gehe lieber ins Fitnessstudio oder Joggen.
(4.7)%Noch nicht. Werde mich aber demnächst anmelden.
(13.7)%Sport? Ich bin froh, wenn ich mich nach der Arbeit nicht mehr bewegen muss.



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