Miami (vum) J Brian-Miles Smith vom Judo-Club Samurai Offenbach hat beim hochkarätig besetzten Turnier der US Open in Miami mit einer sehr starken Leistung die Silbermedaille erkämpft.

Brian-Miles Smith vom Judo-Club Samurai Offenbach (links) erkämpfte bei den stark besetzten US Open die Silbermedaille in der Gewichtsklasse bis 60 Kilogramm. Foto: op
Für den unerfahreneren zweiten Samurai-Kämpfer in der Klasse bis 60 Kilogramm Körpergewicht, Leon Ehmig, war das Turnier nach zwei Niederlagen schnell beendet.
Smith dagegen zeigte schon im ersten Kampf seine außerordentliche Konzentrationsfähigkeit und effektive Vorbereitung. In nur zehn Sekunden überraschte er seinen Gegner Davron Marazykov (Kirgistan) mit einer Abtauchtechnik und gewann vorzeitig.
Arnie Dickins aus Australien erfuhr als nächster die Entschlossenheit des Samurai-Athleten und verlor vorzeitig. Das Halbfinale war erreicht.
Mit Andre Taylor war nun ein zweiter US-Amerikaner Gegner für den Offenbacher. Wieder wurde es laut in der Halle, doch Smith war so fokussiert, dass er auch diesen Kampf vorzeitig mit seiner Spezialtechnik Seoi-nage (Schulterwurf) gewann.
Im Finale ging es gegen den Dominikaner Mateo Ramirez. Beide Judoka schenkten sich nichts: jedem Ansatz folgte ein Konter. Die Zuschauer sahen eine spannende Begegnung und erst kurz vor Schluss gelang Ramirez mit einem Schulterwurf eine kleine Wertung. Smith konnte den Rückstand trotz unermüdlichen Angriffen nicht mehr wett machen und verlor knapp.
„Trotz verlorenem Finale bin ich mit meiner Leistung sehr zufrieden. Ein zweiter Platz bei den US-Open ist schon super“, kommentierte Smith seine Leistung. Chefcoach Francesco Liotta war begeistert: „Das hat er sich verdient. Wer so hart trainiert, wird auch belohnt. Und für den erst 17-jährigen Leon war es die erste internationale Erfahrung im Männerbereich. Wenn er weiterhin so eifrig trainiert, wird er genau so durchstarten.“
Die beiden Samurai-Athleten werden auf dem von ihrem Verein finanzierten Trip in die Vereinigten Staaten nun noch vier Tage an einem Trainingscamp mit international erfahrenen Judoka teilnehmen.
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(67.4)%Ja, Sport in einem Verein macht Spaß und stärkt den Zusammenhalt.
(14.2)%Nein, ich bin ein Einzelgänger. Gehe lieber ins Fitnessstudio oder Joggen.
(4.7)%Noch nicht. Werde mich aber demnächst anmelden.
(13.7)%Sport? Ich bin froh, wenn ich mich nach der Arbeit nicht mehr bewegen muss.



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