1005.07.1005.07.10|Lokalsport
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Frankfurt ‐ Es war der Tag der deutschen Triathleten: Andreas Raelert aus Rostock und die Hannoveranerin Sandra Wallenhorst haben gestern die Ironman European Championship in Frankfurt gewonnen. Dieser Härtetest hat es in sich.

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Andreas Raelert läuft dem Ziel entgegen. 2360 Teilnehmer waren beim Ironman am Start.
Der Hawaii-
„Das war der perfekte Tag, auf den man als Sportler wartet. Diese fantastische Kulisse hat mich zu 125 Prozent getrieben. Ich bin nur deswegen über mich herausgewachsen“, jubelte Raelert. Mit einer deutschen Fahne um den Hals überquerte er gestern bei schwülwarmen Temperaturen völlig ausgelaugt auf dem Römerberg die Ziellinie. „So ist Ironman. Andreas hat ein Superrennen gemacht. Die Deutschen bestimmen das Welt-
Die Juristin Wallenhorst wiederholte ihren Sieg von 2009 und war überglücklich. „Ich habe mich tierisch gefreut, als ich an Caroline vorbei gezogen bin. Die hatte ja echt tierisch viel drauf“, meinte Wallenhorst. Über fünf Stunden hatte die Eidgenossin Steffen geführt und ihrer Konkurrentin Wallenhorst bei deren Überholmanöver einen aufmunternden Klaps auf den Allerwertesten gegeben.
Raelert hatte den entscheidenden Vorsprung auf der wegen einiger Umleitungen fünf Kilometer längeren Radstrecke herausgeholt. Mit einem Schnitt von 44 Kilometern pro Stunde war der 33 Jahre alte ehemalige Schwimmer durch zehn Gemeinden rund um Frankfurt gejagt. Schon beim Schwimmen, das wegen der hohen Wassertemperatur im Langener Waldsee ohne Neoprenanzug absolviert wurde, hatte sich Raelert in Position gebracht und war nach 47:34,6 Minuten aus dem Wasser gestiegen.
Anders als im vergangenen Jahr, als Raelert wegen Durchfalls immer wieder die Toilettenhäuschen aufsuchen musste und „nur“ Vierter wurde, baute er seinen Vorsprung auf der Radstrecke auf mehr als elf Minuten auf die Verfolger aus. „Ich bin volles Risiko gegangen“, japste der Rostocker, ehe er auf die Laufstrecke gehetzt war. „Das sollte reichen“, meinte sein Bruder Michael, der im November 2009 in Florida Weltmeister über die 70.3-
Ein Reifendefekt hatte Bracht entscheidend aus dem Rhythmus gebracht. Einen Konkurrenten kippte er dabei in Bad Vilbel sogar unabsichtlich vom Rad. „Das war schon gefährlich. Ich bin froh, hier durchgekommen zu sein“, sagte er. In der Wechselzone deutete er seine Kämpfernatur an. „Der Rückstand ist schon gewaltig. Ich muss einfach weiter laufen“, meinte der Profi aus dem Odenwald. Wie angekündigt, erhöhte er zu Beginn des Marathons das Lauftempo. Aber der Vorsprung von Raelert blieb bis in Ziel komfortabel.
dpa
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