202.07.1002.07.10|Lokalsport
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Frankfurt (dpa/leo) ‐ Die Titelverteidiger Sandra Wallenhorst aus Hannover und der Eberbacher Timo Bracht starten am Sonntag ab 7 Uhr als Favoriten unter der Weltelite in die neunte Ironman European Championship - oder regionaler bezogen: den Ironman Frankfurt 2010.

© Storch
37 Profis und knapp 2300 Amateure werden sich bei der ersten Disziplin des Ironman Frankfurt wieder in den Langener Waldsee stürzen.
Nach 3,8 Kilometer Schwimmen im Langener Waldsee geht es auf das Rad. 185 statt gewohnte 180 Kilometer durch drei Landkreise und zehn Kommunen sind am „längsten Tag des Jahres“ wegen einiger Umleitungen zu bewältigen. Der Marathonlauf entlang des Mains führt zurück auf den „Roten Teppich“ im Ziel auf dem Frankfurter Römerberg.
Bracht führt das deutsche Aufgebot mit Andreas Raelert (Drage), Jan Raphael (Hannover), Uwe Widmann (Wiesbaden) und dem bald 43-
Sandra Wallenhorst droht härteste Konkurrenz von der Niederländerin Yvonne van Vlerken. Auch Nicole Leder (Darmstadt), Meike Krebs (Frankfurt) und Andrea Steinbrecher aus Hannover rechnen sich Chancen aus. 100 000 Dollar Prämie und 120 Qualifikationsplätze für die Ironman-
Wegen der Hitzewelle werden die Athletinnen und Athleten beim Schwimmen auf Neoprenanzüge verzichten müssen. 23,7 Grad zeigte das Thermometer am Mittwoch um 7 Uhr an, teilte Kai Walter, Geschäftsführer der veranstaltenden X-
„Der Neoprenanzug begünstigt die Teilnehmer, die nicht so gut schwimmen können“, sagt Christoph Oldenburg. Der 45-
Ohne Neoprenanzug, das findet der 52-
Früher stand Jürgen Kühlwein selbst an der Strecke, feuerte Freunde oder Vereinskameraden an und bestaunte die herausragenden Leistungen der Spitzentriathleten. Inzwischen nimmt er selbst zum dritten Mal in Frankfurt teil. „Immer im Zwei-
Von der Begeisterung mitreißen lassen will sich auch der Dietzenbacher Christoph Flögel (46), Pressewart des Triathlon Rodgau. 2008 startete er erstmals in Frankfurt. „Da war mir nur wichtig, anzukommen“, erinnert sich Flögel. 2010 hat er seine Ziele schon ein wenig höher geschraubt. Vor zwei Jahren war er über 13 Stunden unterwegs, nun dürfen es gerne ein, zwei Stunden weniger werden. „Ich habe sehr viel trainiert, ich hoffe, das wirkt sich auch aus.“ Im Vordergrund steht aber dennoch der Spaß an diesem Event und die Vorgabe, das Ziel am Römer überhaupt zu erreichen.
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