Offenbach ‐ Sie saß auf heißen Kohlen, hatte mehrere schlaflose Nächte und diverse Nervenzusammenbrüche. Die Offenbacher Triathletin Julia Bohn wollte ursprünglich am vergangenen Sonntag nach Port Elisabeth fliegen, um sich noch eine Woche vor Ort auf den Ironman Südafrika vorzubereiten und an die klimatischen Bedingungen zu gewöhnen. Von Holger Appel

© vum
Die Offenbacherin beim Radfahren.
Die Aschewolke über Europa hat das verhindert. Die Hängepartie begann. Gestern hat sie nun einen Platz in einem anderen Flieger bekommen. Ein Stein sei ihr vom Herzen gefallen, sagt die 30-Jährige vor dem Abflug ans Ostkap.
In Port Elisabeth bestreitet sie den zehnten Ironman ihrer Karriere seit 2003 über die Langdistanz. Bohn hofft trotz der schwierigen Anreise auf einen Platz in den Top 10. Ihre Bestzeit von 10:14 Stunden, aufgestellt im Vohrjahr beim Ironman Kärnten in Klagenfurt, wird sie in Südafrika wohl kaum unterbieten. Das Schwimmen im Ozean, eine immense Herausforderung für alle Teilnehmer, sowie der meist starke Wind auf Rad- und Laufstrecke werden das nicht zulassen.
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(67.4)%Ja, Sport in einem Verein macht Spaß und stärkt den Zusammenhalt.
(14.2)%Nein, ich bin ein Einzelgänger. Gehe lieber ins Fitnessstudio oder Joggen.
(4.7)%Noch nicht. Werde mich aber demnächst anmelden.
(13.7)%Sport? Ich bin froh, wenn ich mich nach der Arbeit nicht mehr bewegen muss.



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