Offenbach - Natalia Siedliska von der TGS Bieber scheiterte am Wochenende bei den Hessischen Tennismeisterschaften erst im Finale an Hannah Nagel vom TC Bad Homburg und noch mehr an ihrem eigenen Körper. Von Maik Kramer

© Temizer
Natalia Siedliska von der TGS Bieber kämpfte sich bei der Hessenmeisterschaft bis ins Finale.
Beim Stand von 3:2 im ersten Satz gab Siedliska aufgrund von Schmerzen in der rechten Schulter auf. „Es ist wohl das Resultat einer Überbelastung und wir wollten nichts riskieren“, sagte Trainer Tom Dennhardt. Zuvor hatte Siedliska im Halbfinale die Vorjahressiegerin Noemi Hemmerich vom SC SaFo Frankfurt 6:3, 6:4 besiegt und zeigte sich trotz des verpassten Titels zufrieden. „Natürlich ist die verletzungsbedingte Niederlage schade und ich hatte mir durchaus Chancen auf den Turniersieg ausgerechnet, aber mit meiner Leistung bin ich mehr als zufrieden. Ich habe gegen höher positionierte Spielerinnen gewonnen und kann nun zuversichtlich auf die nächsten Turniere in Köln und Spanien schauen.“
Enttäuscht dagegen war Laura Heckler, ebenfalls von der TGS Bieber, die sich zumindest Chancen auf das Finale ausgerechnet hatte, aber schon im Achtelfinale ausschied. Die dritte Biebererin Laura Werner schied bereits in der ersten Runde aus.
Seinem Gegner im Finale, Julian Lenz,zollte Moneke enormen Respekt. „Er gibt in jedem Spiel alles. Es war ein hartes Stück Arbeit und es macht immer Spaß, sich mit ihm zu messen“.
Die Männer vom TC Rosenhöhe, Jan Bergmann und Tom Dennhardt, scheiterten beide an Enrico Alonso de Pedro vom SC 1880 Frankfurt, der Dennhardt in der ersten Runde und Bergmann im Viertelfinale besiegte. Nicht viel besser erging es Sven Voigt (TV Buchschlag) und Andreas Ainalides (TK Langen). In der ersten Runde gewann Voigt 6:2, 7:5 gegen Ainalides, scheiterte aber im Achtelfinale mit 2:6, 4:6 an Jannis Köke vom Frankfurter TC Palmengarten.
Turnierorganisator Klaus-Günther Mewes zog ein positives Fazit der Meisterschaften: „Es waren interessante und schöne Spiele und wir können von einer gelungenen Veranstaltung sprechen“, sagte Mewes. Etwas schade seien die geringen Zuschauerzahlen gewesen. Eine negative Entwicklung der letzten Jahre sieht Mewes bei den Meldungen für das Turnier der Frauen. „Wir hatten nicht mal eine Qualifikation und am Ende sogar Schwierigkeiten, ein volles Hauptfeld zusammenzustellen“.
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(67.4)%Ja, Sport in einem Verein macht Spaß und stärkt den Zusammenhalt.
(14.2)%Nein, ich bin ein Einzelgänger. Gehe lieber ins Fitnessstudio oder Joggen.
(4.7)%Noch nicht. Werde mich aber demnächst anmelden.
(13.7)%Sport? Ich bin froh, wenn ich mich nach der Arbeit nicht mehr bewegen muss.



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