431.03.09|Lokalsport|Lokalsport|
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Offenbach - Aus „Galaxy“ wurde „Universe“ und aus der National Football League (NFL) Europe zunächst die Landesliga Hessen, die unterste hessische Spielklasse im American Football. Von Verena Bongartz
Als Nachfolgeklub der Frankfurt Galaxy, die sich nach der Einstellung des Spielbetriebs der NFL-Europaliga im Sommer 2007 auflöste, hat der American Football Club (AFC) Universe eine kurze, aber lebendige Vereinsgeschichte. „Der Verein wurde unter dem Motto 'Von Fans für Fans' gegründet. Die Galaxy im kleineren Format soll die Erinnerung an die Zeiten mit den 'Men in Purple' aufleben lassen“, erklärt Joachim Haas, der Pressesprecher des AFC Universe.„Mit Entertainment, Power-Party, Pre- und Halbzeit-Show sorgt der AFC für Unterhaltung abseits vom Sport.“
Viel wurde übernommen vom populären Vorgänger. Neben den Vereinsfarben lila und orange lässt fast das komplette Equipment der Frankfurt Galaxy bei den Fanpartys Nostalgie aufkommen. Auch Cheftrainer Markus Grahn und der Verteidiger Martin Latka sind Relikte aus alten NFL-Zeiten. Die Wiederauferstehung ihres Teams wurde von vielen Galaxy-Anhängern begeistert angenommen. Durchschnittlich 1 500 Fans sahen sich die Heimspiele auf dem Gelände des PSV Frankfurt an – rekordverdächtig in der Landesliga und vor allem für die vielen Neulinge unter den Spielern eine Herausforderung. Doch obwohl das Niveau noch lange nicht mit dem der galaktischen Vorbilder zu vergleichen ist, erwartet der Klub kommende Saison mindestens ebenso viele Zuschauer, zumal der AFC dann eine Spielklasse höher antritt.
Trotz des verlorenen Endspiels gegen die Gießen Golden Dragons, das vergangenes Jahr über den Aufstieg entscheiden sollte, ließ der American Football Verband Hessen die Frankfurter im Dezember nachrücken, um die Mannschaftszahl in der Oberliga aufzustocken. Diese Chance will Coach Markus Grahn nutzen und hat hierfür im Winter ein strammes Trainingsprogramm absolviert.
Drei Mal pro Woche wurde Lauf- und Krafttraining durchgeführt und durch Leistungstest die Fortschritte überprüft. Seit März wird mit voller Ausrüstung trainiert. „Im athletischen Bereich haben sich alle Spieler durch das intensive Wintertraining verbessert. Zudem hat die Mannschaft Zulauf von einigen Spielern bekommen, die bereits in der zweiten Liga gespielt haben“, so Haas.
Durch vier zusätzlich engagierte Trainer, die sich um die einzelnen Mannschaftsteile kümmern, sei künftig ein noch besseres Training gewährleistet. Über den Erfolg dieser Maßnahmen wird das Freundschaftsspiel gegen die „Stallions“ in Aschaffenburg am 19. April Aufschluss geben, bevor am 2. Mai für die Frankfurt Universe die reguläre Saison mit einem Heimspiel im Niddapark beginnt.
Die Ziele sind klar: „Das Team ist auf jeden Fall stark genug, um vorne mit zu spielen“,meint Haas. „Ein weiterer Aufstieg ist drin.“Doch dies soll bloß der nächste Schritt auf einem, so Haas, langen und steinigen Weg sein: „Die Fans, die diesen Verein gegründet haben, träumen natürlich davon, ihre 'Men in Purple' irgendwann in der höchsten deutschen Spielklasse zu sehen.“
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(54.5)%Ja, Sport in einem Verein macht Spaß und stärkt den Zusammenhalt.
(18.1)%Nein, ich bin ein Einzelgänger. Gehe lieber ins Fitnessstudio oder Joggen.
(0.0)%Noch nicht. Werde mich aber demnächst anmelden.
(27.4)%Sport? Ich bin froh, wenn ich mich nach der Arbeit nicht mehr bewegen muss.

