Offenbach ‐ Die Fußballer der Kickers haben den Namen von Offenbach in sportlicher Hinsicht bekannt gemacht. Vor allem in ihren großen Zeiten in den 50er und 70er Jahren. Von Holger Appel

© Roskaritz
Fechten - eine von fünf Sportarten in den Talentfördergruppen.
Aber auch in einigen anderen Sportarten stand die Stadt national oder manchmal sogar international im Blickpunkt. Zum Beispiel durch die Fechter des FCO von 1863 und die Schwimmer des EOSC 1896, die aufgrund hervorragender Jugendarbeit große Erfolge (z. B. Olympiasiege von Conny Hanisch und Michael Groß) feierten oder noch immer feiern (Nikolaus Bodoczi, Sabrina Stahlberg).
Doch dabei waren die Vereine mehr oder weniger auf sich alleine gestellt, um für adäquaten Nachwuchs zu sorgen. Eine Verbindung zu den Schulen bestand meist nur über persönliche Kontakte. Mit Beginn des Schuljahres 2007/2008 sind bessere Voraussetzungen geschaffen worden, um das zu ändern. Dank der Einführung der so genannten Schulsportklasse (ab der 5. Klasse) kann das Schulsportzentrum Offenbach (SSZ), das federführend durch die Albert-Schweitzer-Schule am hessischen Landesprogramm „Talentsuche - Talentförderung“ teilnimmt, intensiver seiner angedachten Aufgabe nachkommen. „Wir wollen in Zusammenarbeit mit den Fachverbänden und den Vereinen unseren Beitrag leisten zur Unterstützung von talentierten und interessierten Schülern auf dem Weg in den Leistungssport“, sagt Norbert Kühn, der Koordinator des SSZ.
In Offenbach beginnen die Talentaufbaugruppen in den Klassen 2 bis 4 an fünf Standorten (Anne-Frank-Schule, Grundschule Bieber, Grundschule Buchhügel, Uhlandschule und Wilhelmschule) zusätzlich zum obligatorischen Sportunterricht. „Da wird an der sportarten-übergreifenden Grundausbildung mit Honorartrainern gearbeitet“, berichtet Kühn. Aus allen 15 Offenbacher Grundschulen können zudem sportlich talentierte Kinder nach Absprache an den zusätzlichen zwei Trainingsstunden in den fünf Schulen teilnehmen.
In den Klassen 5 und 6 folgt der nächste Schritt: das außerunterrichtliche Angebot der Talentfördergruppen (TFG) mit den fünf Schwerpunktsportarten Basketball, Fechten, Rudern, Schwimmen und dem erst neu ins Programm aufgenommenen Tennis. Sie werden mit den Fachverbänden und den Vereinen vor Ort festgelegt. Vier Stunden sportartspezifisches Grundlagentraining, angeboten vom Lehrer-Trainer Kühn im Fechten oder Honorartrainern wie im Tennis von Jugend-Landestrainer Arnulf Zipf, stehen für die Talentfördergruppen auf dem Programm.
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(67.4)%Ja, Sport in einem Verein macht Spaß und stärkt den Zusammenhalt.
(14.2)%Nein, ich bin ein Einzelgänger. Gehe lieber ins Fitnessstudio oder Joggen.
(4.7)%Noch nicht. Werde mich aber demnächst anmelden.
(13.7)%Sport? Ich bin froh, wenn ich mich nach der Arbeit nicht mehr bewegen muss.



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