Testet man beruflich Spiele, so macht sich schnell Monotonie breit. Alles hat man schon einmal gesehen, alles war irgendwo schon einmal besser, selten ergeben die Facetten ein stimmiges Bild. „Deus Ex: Human Revolution“ ist da anders. Eine ziemlich gelbe Dystopie. Von Jan Schmitt

© op-online
In „Deus Ex: Human Revolution“ ist selten klar, wer nun Freund und wer Feind ist. Die spannende Story rund um Verschwörungen im Jahre 2027 sorgt für lang anhaltenden Spielspaß.
Wir schreiben das Jahr 2027. Durch große Entdeckungen im Bereich der Transplantationstechnologie machte die Forschung in den letzten Jahren große Sprünge. Blinde können wieder sehen, Minenopfer wieder laufen, Menschen mit angeborener Behinderung ein ganz herkömmliches Leben führen. Revolutionär war die Entwicklung von simplen Prothesen zu sogenannten Augmentierungen. Erst begann man mechanische Körperteile zu entwerfen und mithilfe einer Droge – Neuropozyn genannt – die Abstoßungsreaktion des Körpers zu verhindern. Aus mechanischen Teilen wurden jedoch bald rein elektronische. Nun sorgten kleine Computerchips für ein nahezu gewohntes Körpergefühl. Eine gute Sache, so scheint es – doch die Entdeckung hatte Nebenwirkungen.



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