Spiele zu bekannten Superhelden sind oftmals von minderer Qualität. Mit „Infamous“ erschien vor gut zwei Jahren jedoch ein Titel, der einen Fahrradkurier zum blitzschleudernden Energiebündel werden lies und bewies, dass Superheldenspiele auch qualitativ sein können. Von Jan Schmitt

© Sony
Egal,ob er auf Leitungen oder Gleisen surft: Cole McGrath macht eine gute Figur. Der Mann, der Blitze wirft und den Kontakt mit Wasser vermeiden sollte, steht nun einer neuen Bedrohung gegenüber.
Eigentlich wollte Fahrradkurier Cole ja nur ein Päckchen ausliefern. Als dann plötzlich die Welt um ihn herum, namentlich Empire City - eine fiktive amerikanische Großstadt, explodierte und im Chaos versank, konnte der Mann mit dem 3mm-Haarschnitt plötzlich Blitze verschießen und mit Elektrizität umgehen wie „Spiderman“ mit seinen Netzen. Da wurde die eigene Energie an Stromkästen aufgeladen, auf Leitungen und Bahnschienen gesurft, elektrische Druckwellen zur Feindbeseitigung genutzt und je nach Vorlieben des Spielers die Ordnung in der Stadt wiederhergestellt oder das Chaos komplettiert. In „Infamous“ lag die Entscheidungsgewalt beim Spieler. Superheld oder Superbösewicht? Beides war möglich.



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