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Reform erfordert mehr Pädagogen

Grundschulen herausgefordert

Wiesbaden (psh) - Immer mehr Grundschulen in Hessen entscheiden sich für Flex, die flexible Eingangsstufe (siehe Stichwort). Derzeit sind es 94, im nächsten Schuljahr werden es mehr als 100 sein.

In der Region gibt es das Angebot an folgenden Schulen: Johannes-Gutenberg-Schule (Hainburg), Sonnenblumenschule (Langen), Selma-Lagerlöf-Schule (Dreieich/Zeppelinheim), Albert-Schweitzer-Schule (Neu-Isenburg), Wald- und Sonnentauschule (beide Obertshausen) und im neuen Schuljahr auch an der Freiherr- vom-Stein-Schule (Rodgau).

An vielen Schulen wurden gute Erfahrungen gemacht. Mischa Sendelbach, Rekor der Sonnentauschule: „Durch die Projekte ,Deutsch und PC’, ,Jedem Kind ein Instrument’ und ,Begabungsgerechte Schule’ sind wir personell so gut ausgestattet, dass jede unserer sechs Flex-Klassen im nächsten Schuljahr in der Mehrzahl der Unterrichtsstunden von zwei Lehrkräften im Team unterrichtet bzw. im Lernen begleitet wird.“ Die Teams würden u.a. aus einer Grundschullehrkraft und einer Sozialpädagogin bestehen. Von Schulleitern wird aber auch auf die Notwendigkeit von mehr Stellen für Pädagogen hingewiesen. So meinte Sendelbach: „Ohne unsere Projekte wären nur sechs Stunden in Doppelbesetzung pro Lerngruppe vorgesehen, was für eine solch heterogene Lerngruppe am Schulanfang zu wenig ist.“

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